Zankapfel Schulobst / Im reichen Deutschland geht nicht, was in 18 EU-Staaten gut funktioniert |
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| (21.03.2010) (ots) - Seit November 2008 unterstützt die EU mit 80
Millionen Euro die kostenlose Abgabe von Obst und Gemüse an
Schulkinder. So soll eine Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten
erreicht werden, denn viele Kinder sind zu dick. Bedingung der EU:
Die Staaten müssen die gleiche Summe drauflegen, die sie erhalten. In
18 EU-Ländern von Portugal bis Polen gilt das Programm als Erfolg,
fünf weitere Staaten arbeiten an der Umsetzung. Deutschland macht
eine schlechte Figur: Zu teuer und zu viel Aufwand, sagen die meisten
deutschen Bundesländer, die hierzulande für die Schulen zuständig
sind. Nordrhein-Westfalen startet das Programm gerade. Nur im kleinen
Saarland läuft es schon seit dem Herbst - "sehr erfolgreich", wie
Umweltministerin Simone Peter (Grüne) laut "Apotheken Umschau"
verlauten lässt. Der sächsische Umweltminister Frank Kupfer (CDU)
sagt, warum Sachsen nicht mitzieht: "Bürokratischer Aufwand und
Nutzen stehen in keinem Verhältnis." So ähnlich klingt es auch
anderen Bundesländern. Für Brandenburg ist der logistische Aufwand zu
hoch, den Bremern erscheint die Teilnahme "unwirtschaftlich".
Ulbricht Fegeler, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und
Jugendärzte hat dafür wenig Verständnis. Die Folge sei ein
"Verdrängen und Vergessen eines großen Teils unserer Kinder, die in
schwierige familiäre Bedingungen geboren wurden", kommentiert er die
Zurückhaltung. Gesunde Ernährung sei besonders in sozial schwachen
Familien ein Problem. Infos zur gesunden Ernährung sowie viele Rezepte unter www.apotheken-umschau.de/ernaehrung Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 3/2010 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. Originaltext: Wort und Bild - Apotheken Umschau Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/52678 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_52678.rss2 Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de Für die Nachricht "Zankapfel Schulobst / Im reichen Deutschland geht nicht, was in 18 EU-Staaten gut funktioniert" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / www.gesundheitpro.de/ 371105 |
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