Trinkwasserqualität sichern: Labore schulen Expertenwissen / Jahrestagung Trinkwasserringversuche fand heute in Osnabrück statt - Informationsaustausch und Diskussion |
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| (23.02.2006) Osnabrück (ots) - Noch Ende Januar warnte das saarländische
Gesundheitsministerium vor dem Verzehr von Hackfleisch einer
speziellen Einzelhandelskette: Coli-Bakterien! Die sind normalerweise
vollkommen unschädlich und kommen überall vor. Einige Stämme können
beim Menschen aber zu Lebensmittelvergiftungen führen. Damit sich im
Trinkwasser diese Kleinstlebewesen nicht vermehren, aber auch aus
Schutz vor ungewollten Belastungen etwa durch Blei, Cadmium oder
Eisen müssen Messinstitute "auf Zack" sein - und sich regelmäßigen
Kontrollen stellen. "Wir wollen die Qualität von Umweltlaboren,
speziell in der chemischen und mikrobiologischen
Trinkwasseruntersuchung, sichern und verbessern," betonte heute in
Osnabrück Dr. Martin Lacombe vom Landesinstitut für den Öffentlichen
Gesundheitsdienst (lögd, Münster), das zur Jahrestagung
Trinkwasserringversuche Nordrhein-Westfalen/Niedersachsen eingeladen
hatte. Per Gesetz vorgeschrieben sind regelmäßige Untersuchungen zur Trinkwasser- und Badegewässergüte. Die werden zum Teil von privaten Instituten durchgeführt. Denen schaut man von außen auf die Finger und sichert in sogenannten Ringversuchen die Qualität ihrer Messverfahren. Ringversuche fußen darauf, dass eine identische Probe von einer Reihe von Messinstituten analysiert wird. Der Vergleich der Ergebnisse erlaubt es, Aussagen über die Messgenauigkeit generell bzw. über die Messqualität der beteiligten Institute zu machen. Für bestandene Analysen bekommen die Institute ein entsprechendes Zertifikat. Die Ringversuche sind so konzipiert, dass ein Austausch der vermeintlich richtigen Ergebnisse unter den Teilnehmern weitgehend unterbunden wird. "Bis einschließlich 2003 waren die Anforderungen für Trinkwasseruntersuchungen durch Labore in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt. Die verschiedenen Institute testeten mit unterschiedlichen Verfahren. Angestoßen durch die Neufassung der Trinkwasserverordnung müssen sich Untersuchungsstellen nun mindestens einmal jährlich an externen Qualitätssicherungsprogrammen erfolgreich beteiligen. Ringversuche sind ein Schritt in Richtung standardisierter Analyseverfahren," erläuterte Franz-Peter Heidenreich, Experte der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), in deren Zentrum für Umweltkommunikation die Experten heute tagten. Diese jährlichen Jahrestagungen, an denen die an den Ringversuchen teilnehmenden Labore, die Ringversuchsausrichter und die zuständigen Ministerien in Düsseldorf und Hannover teilnehmen, geben Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, zum Informationsaustausch und zur Diskussion. Dabei wird über die Ringversuche selbst berichtet. Die obersten Landesbehörden geben jeweils aktuelle Informationen und weitere Fachvorträge beleuchten ringversuchsnahe Themen aus der Analytik. Fotos zur kostenfreien Veröffentlichung unter www.dbu.de Originaltext: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6908 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_6908.rss2 Pressekontakt: Franz-Georg Elpers - Pressesprecher - Katja Cherouny An der Bornau 2 49090 Osnabrück Telefon: 0541/9633521 Telefax: 0541/9633198 presse@dbu.de www.dbu.de 8 |
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Kitkat: Süßes mit bitterem Beigeschmack / Greenpeace enthüllt, wie Nestlé zum Aussterben der Orang-Utans beiträgt (ots) - Die Produktion von Schokoriegeln wie Kitkat von
Nestlé trägt zur Zerstörung des indonesischen Urwalds bei und
vernichtet damit die Lebensgrundlage der vom Aussterben bedrohten
Orang-Utans. Das ist das Ergebnis eines heute veröffentlichten
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