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Informationen rund um Deutschland

Unfallversichert in der Probezeit!



(ots) - Die Probezeit zu Beginn einer neuen Anstellung ist in Deutschland in fast allen Berufen Standard. Doch gerade, wenn man neu im Betrieb ist, kann es zu einem Arbeitsunfall kommen. Die gesetzliche Unfallversicherung VBG mit Hauptsitz in Hamburg weist darauf hin, dass in der Probezeit Schutz durch die jeweilige weiter


Herr Müller oder Herr Dr. Müller?

(22.03.2006) (pp).- Einen Doktortitel zu erwerben hat etwas mit Haus bauen gemeinsam: Meist tut man es nur einmal. Die Erfahrungen sind deshalb gleich Null und die Möglichkeiten, sich zu vertun, umständlich vorzugehen, sich in der Materialmasse zu verheddern, unter Zeitdruck zu geraten oder gar nicht fertig zu werden, sind nicht zu unterschätzen. Das Problem beginnt schon bei der Frage: Soll ich oder soll ich nicht - nachdem die Frage des Könnens geklärt ist. Denn seinen Doktor zu machen hat nicht nur Vorteile. Beispielsweise wird man älter und verschlechtert schon dadurch seine beruflichen Einstiegschancen. Für manche Berufseinstiege kann der Doktortitel auch eine Überqualifikation darstellen und zur Ablehnung führen. Andererseits gibt es viele Positionen, die ohne Promotion gar nicht in Frage kommen. Und wer Professor werden will, muss in der Regel erst einmal den Doktor geschafft haben.

Es lohnt also, sich vor einem Promotionsvorhaben sehr ernsthaft mit der Thematik auseinanderzusetzen. Der akademische Verlag Springer hat 89 Autoren und vier junge Doktoren als Herausgeber aus ganz unterschiedlichen Sparten dazu bewogen, einen ausführlichen Promotionsratgeber zu schreiben. Herausgekommen ist ein Mehrautoren-Werk, das diese zigfache Erfahrung auswertet und bündelt. Alle nur denkbaren und undenkbaren Aspekte des schwerwiegenden Vorhabens werden kompetent, von allen Seiten und für jede Studienrichtung beleuchtet. "Erfolgreich promovieren" begleitet den gesamten Promotionsprozess von der Entscheidungsfindung und Durchführung des Promotionsvorhabens bis zur Fertigstellung der Dissertation, der Prüfung und Veröffentlichung. Auch persönliche Probleme wie Schreibblockaden, Vereinsamung oder Stress werden ernst genommen und behandelt.

Bei einem so umfangreichen Stoff und der Zahl der Beteiligten Koautoren erscheinen 326 Seiten wenig. Tatsächlich sind die wesentlichen Dinge auf den Punkt gebracht. Wer weiter in die Tiefe gehen will, findet am Ende jedes Kapitels "Tipps zum Weiterlesen". Sämtliche Autoren sind außerdem mit Adresse aufgeführt, so dass der Leser im Bedarfsfall auch persönliche Antworten einholen könnte. Denn wer einmal ein Haus gebaut hat, der hat etwas zu erzählen.

Stock Steffen, Schneider Patricia, Peper Elisabeth, Molitor Eva (Hrsg.), Erfolgreich promovieren. Ein Ratgeber von Promovierten für Promovierende, 326 S., 22,95 Euro, Springer 2006, ISBN 3-540-29671-9

Bobby Langer

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