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(18.01.2008) (ots) - Reader's Digest gibt Tipps, wie man sich vor
schwarzen Schafen der Branche schützen kann
Stuttgart, 18. Januar 2008. Das deutsche Handwerk genießt
weiterhin einen ausgezeichneten Ruf. Demnach sind 95% der Deutschen
mit der Qualität der erbrachten Leistungen zufrieden, 92% loben die
pünktliche Erledigung der Arbeit, 82% halten die anschließende
Rechnung für angemessen. Dies ermittelte das
Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag des Magazins Reader's
Digest. In ihrer Februar-Ausgabe berichtet die Zeitschrift über die
Einzelheiten und gibt zugleich wertvolle Tipps, wie man sich vor
schwarzen Schafen der Branche schützen kann.
Grundsätzlich gilt: Bundesweit hat das Handwerk weiter einen sehr
guten Ruf. Allerdings gibt es regionale Unterschiede, wenn es um die
korrekte und verlässliche Erledigung der Arbeiten geht. So gaben 41%
der Sachsen und Thüringer an, es sei nicht immer ganz einfach, einen
Handwerker zu finden, der die Arbeit zum gewünschten Zeitpunkt
verrichtet. In Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und
Sachsen-Anhalt wiederum zeigten sich fast 70% der Befragten
unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Hingegen ergab die
Umfrage in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen eine
100-prozentige Zufriedenheit der Kunden mit den Leistungen der
Handwerker.
Dennoch warnen Verbraucherzentralen davor, dass es zunehmend
Handwerker gibt, die Hausbesitzern unnötige Reparaturen oder falsche
Anschaffungen aufdrängen und damit auf raffinierte Weise viel Geld
verdienen. In der Februar-Ausgabe zeigt Reader's Digest anhand von
mehreren Fällen, wie man sich vor dreisten Methoden schützt.
Eine beliebte Methode der falschen Handwerker ist dabei das
Vortäuschen eines Dachschadens, der zu Wasserschäden im Haus führe,
dessen Beseitigung aber schnell mehrere tausend Euro kosten wird.
Experten raten in diesem Fall, erst einmal alle Anschlüsse und
Leitungen zu prüfen und mit einem anderen Fachmann zu klären, ob die
Wärmedämmung unter dem Dach noch intakt ist. Auf keinen Fall sollte
man auf den Vorwand hereinfallen, das Dach müsse aus Altersgründen
erneuert werden. "Es gibt Ziegeldächer, die sind über 200 Jahre alt
und noch völlig intakt", erklärt Norbert Hain, Geschäftsführer des
Landesinnungsverbandes des Dachdeckerhandwerks in Hessen.
Ein beliebter Trick, um Kunden abzuzocken, ist auch die
Behauptung, die feuchten Wände im Keller könnten nur mit einem
aufwändigen elektrophysikalischen Verfahren wieder trockengelegt
werden. Auch hier raten die wahren Fachleute zur Vorsicht: Bevor in
ein solches Verfahren viel Geld investiert werde, sollte man prüfen,
ob Rohre, Rinnen oder Leitungen womöglich verstopft sind und schon
eine Reinigung reicht, um den Keller wieder trocken zu bekommen.
Vorsicht ist auch beim Thema Schimmel geboten. Bevor eine teure
Sanierung der Wohnung in Angriff genommen wird, ist es ratsam, das
Ausmaß des Schadens zu prüfen. Kleinere vom Pilz befallene Flächen
kann man nämlich mit einem Tuch abwischen, das mit hochprozentigem
Alkohol oder einem Spiritusgemisch getränkt ist. Oftmals ist falsches
Heizen oder Lüften die Ursache des Problems. Die beste Strategie zur
Vermeidung ist es daher, die Räume mehrfach am Tag jeweils fünf bis
zehn Minuten bei weit geöffneten Fenstern zu lüften.
Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen
wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Februar-Ausgabe von Reader's
Digest ist ab 21. Januar an zentralen Kiosken erhältlich.
Artikel aus der Februar-Ausgabe zum Download:
http://www.readersdigest.de Auf Service für Journalisten klicken
(Rubrik Magazin Reader's Digest)
Originaltext: Reader's Digest Deutschland
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