Mehr Privatschulen in Ostdeutschland / Erfolgreicher Start der TÜV Rheinland Privatschule in Görlitz / Kleine Klassen und individuelle Förderung / Garantierte Ganztagsbetreuung durch Fachkräfte

(28.10.2009) (ots) - Lehrermangel, große Klassen, Pisa-Schock: Es steht nicht gut um den Ruf an Deutschlands staatlichen Schulen. Ganz anders verhält es sich mit dem Ansehen der Privatschulen. Um 43 Prozent ist ihre Zahl zwischen 1992 und 2006 gestiegen. Parallel dazu nahm die Zahl der Schüler um 52 Prozent auf 873.000 zu, so das Statistische Bundesamt. "Das Qualitätsbewusstsein der Eltern im Bereich schulischer Bildung ist erfreulich groß", interpretiert Siegfried Schmauder, Geschäftsführer Bildung und Consulting beim TÜV Rheinland, diese Zahlen. Denn es sei die Qualität des Lehrangebots, aber auch die Qualität des Personals, das den Unterschied zwischen privaten und staatlichen Schulen ausmacht.

So hat das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln ermittelt, dass in zwölf Bundesländern die Zahl der Abiturienten an Privatschulen um zehn Prozentpunkte höher liegt als an staatlichen Schulen. Und dank Pisa Studie wissen wir, dass 15-Jährige über eine höhere Lesekompetenz verfügen, wenn sie an privaten Einrichtungen lernen.

"Gerade in der Wirtschaftskrise ist vielen wieder bewusst geworden, wie wichtig eine solide Ausbildung ist. Die Schulbildung legt dafür den Grundstein", so Schmauder. Als TÜV Rheinland im August 2009 seine erste private Grundschule in Görlitz eröffnete, waren die zwölf Plätze schnell besetzt.

Die Zahl der in Ostdeutschland gegründeten Privatschulen stieg auch dann noch, als die der staatlichen Schulen wegen der Geburtenrückgänge bereits abnahm. Von 2000 bis 2005 nahm die Gesamtzahl der Schulen aufgrund des Geburtenknicks um 22 Prozent ab, während der Anteil ostdeutscher Privatschulen im selben Zeitraum um 41 Prozent stieg. Ein Grund dafür dürfte neben der Unterrichtsqualität die Betreuung außerhalb des Unterrichts sein. Zu DDR-Zeiten war die Ganztagsbetreuung von schulpflichtigen Kindern selbstverständlich. Das ging nach der Wende erst einmal verloren. "Dieses Defizit fangen wir auf", so Schmauder. Wobei es nicht nur darum gehe, dass die Kinder nach der Schule nicht auf der Straße herumhängen, sondern "irgendwie versorgt" werden. "Wichtig ist, dass auch der außerschulische Bereich, also die Hausaufgabenbetreuung und die Freizeitgestaltung, durch ausgebildete Fachkräfte geschieht."

Das ist nicht ganz billig. Bis zu 600 Euro pro Monat beträgt das Schulgeld an einer Privatschule. Der Durchschnitt liegt bei 150 Euro. An der Privatschule vom TÜV Rheinland zahlen die Eltern pro Monat 200 Euro. "Selbst Familien, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, leisten sich das Schulgeld", so Schmauder. Das zeige das ganze Desaster der staatlichen Schulen. Für sein Unternehmen heisst das, sich verstärkt in diesem Bereich zu engagieren. Die nächste Privatschule plant TÜV Rheinland, in Potsdam zu eröffnen.

Originaltext: TÜV Rheinland Group Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/31385 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_31385.rss2

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