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(24.10.2001) Haarwasch-, Dauerwellen- und Färbemittel enthalten nach Angaben des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) oft problematische Inhaltsstoffe, die die Gesundheit von Friseuren und Kunden schädigen können. Die chemischen Inhaltsstoffe können Allergien auslösen und Augen, Atemwege und Haut reizen und schädigen. Manche stehen sogar unter dem Verdacht, Krebs auszulösen und das Erbgut zu schädigen. Ob zu Hause oder im Salon, wer färbt oder tönt sollte nach Empfehlung des BUND Handschuhe tragen und schädliche Inhaltsstoffe vermeiden. Färbe- und Tönungsmitteln und Blondierungen enthalten aromatische Amine, die im Verdacht stehen, krebsauslösend und erbgutschädigend zu sein. Beispielsweise enthalten Färbemitteln, die sich nicht auswaschen lassen, Phenylendiamin und Toluylendiamin. Diese aromatischen Amine müssen, wie auch die bedenklichen Stoffe Resorcin oder Alpha-Naphthol, auf der Packung angegeben sein. Solche Produkte erkennen Friseure oder Verbraucher auch daran, daß sie aus zwei Komponenten bestehen. Aber auch schnell auswaschende Tönungen ohne Warnhinweise können die Gesundheit schädigen, dies gilt besonders für dunkle Farbtöne. Daher empfiehlt der BUND Friseuren und Kunden, die sich mit ihrer natürlichen Haarfarbe nicht anfreunden können, Pflanzenfarben zu verwenden. Sie können zwar graue Haare nicht vollständig abdecken und halten nicht so lange wie Oxidationsmittel. Aber sie erscheinen natürlicher, da die Helligkeitsunterschiede im Haar bestehen bleiben und sind vor allem weniger aggressiv zu Haar und Gesundheit. Ausnahme: Die Krappwurzel, die für einen kräftigen Rotton sorgt, hat sich im Tierversuch als krebserregend herausgestellt. Auch pflanzliche Farbstäube können Allergien auslösen, daher ist es ratsam, sie in Form von Granulat zu verwenden. (Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz)
Weitere Informationen: www.bund.net
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