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(07.05.2008) (djd). Über sieben Millionen Unfälle ereignen sich jährlich in Deutschland, häufig mit Todesfolge. Viele tödliche Unfälle passieren nicht nur beim Fahren auf der Autobahn oder bei der Arbeit, sondern auch in der Freizeit, zum Beispiel beim Sport oder bei der Ausübung eines Hobbys. Aber aktiv und mobil sind die Menschen aber vor allem im Sommer, deshalb drohen hier verstärkt Gefahren.
Dreimal im Jahr auf die Harley?
So sind beispielsweise ältere männliche Motorradfahrer nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von schweren Verkehrsunfällen stark betroffen. Bei den 45- bis 55-jährigen Bikern gab es im ersten Halbjahr 2007 einen Anstieg der Toten um sage und schreibe 58,5 Prozent, bei den 35- bis 45-Jährigen lag der Zuwachs ebenfalls noch bei 26,5 Prozent. "Die älteren Herren, die sich dreimal im Jahr auf ihre Harley schwingen, sind ein genauso großes Problem wie die Senioren auf Fahrrädern", sagt der Verkehrssoziologe Alfred Fuhr vom Automobilclub von Deutschland (AvD).
Sonne, Strand - und Schicksalsschlag?
Sommerzeit ist auch Ferienzeit. Wer an Urlaub denkt, dem fallen Sonne, Strand und blaues Meer ein. An Schicksalsschläge denkt dabei niemand gerne. Tatsächlich lauern aber gerade in den Ferien viel mehr Gefahren als zu Hause. Vor allem beim Baden oder beim Sport ist schnell etwas passiert. Die Zahl der Badetoten allein in Europa dürfte nach vorsichtigen Schätzungen bei 20.000 jährlich liegen.
Absicherung für den Fall der Fälle
Wer aktiv, mobil und reisefreudig ist, sollte für den schlimmsten Fall Vorkehrungen treffen. Denn wenn der Hauptverdiener einer Familie stirbt, droht den Hinterbliebenen neben der menschlichen Katastrophe auch eine finanzielle. Daher ist eine Risikolebensversicherung für jeden, der Verantwortung trägt, zu empfehlen. Sie zahlt, wenn der Versicherte stirbt. Jeder kann die Versicherungssumme und die Laufzeit nach Bedarf festlegen. Experten empfehlen, das Drei- bis Fünffache des Jahresnettoeinkommens als Todesfallsumme zu vereinbaren. Die Leistungen der verschiedenen Anbieter sind im Wesentlichen gleich. Besonders günstige Offerten haben Direktversicherer, die auf ein teures Vertriebsnetz verzichten. So zahlt ein 30-jähriger Nichtraucher bei den Neckermann Versicherungen für eine Versicherungssumme von 150.000 Euro und bei einer Laufzeit von 25 Jahren nur 137,92 Euro im Jahr. Der ergänzende jährliche Beitrag für das Motorradfahren beträgt bei dieser Versicherungssumme 52,50 Euro. Unter www.nv-direkt.de gibt es weitere Informationen. Mehr Informationen und weitere Artikel erhalten Sie unter http://www.ratgeberzentrale.de.
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