Informationen rund um Deutschland
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Arme Kinder brauchen mehr als eine warme Mahlzeit
(djd). Nach dem Kinderreport Deutschland 2007 fällt jedes sechste Kind hierzulande unter die Armutsgrenze. Scheinbar selbstverständliche Dinge, zum Beispiel täglich eine warme Mahlzeit, Geld für Schulbücher, Freizeitmöglichkeiten wie Sport und Musik, sind für diese benachteiligten Kinder undenkbar. Damit sie dennoch weiter |

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Schrei-Check für gestresste Eltern - Warum Babys schreien und wie man ihnen helfen kann
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(19.06.2008) (ots) - Junge Eltern müssen nach Ankunft eines Babys
zunächst einmal eine neue Sprache lernen: Weinen. Anders kann ein
Neugeborenes seinen Kummer nicht ausdrücken. Hat es Hunger, zwackt
der Bauch, will es kuscheln? Die meisten Eltern tun instinktiv das
Richtige. "Sie nehmen ihr Kind auf den Arm und trösten es", sagt die
Münchener Kinderkrankenschwester Petra Haberkorn im Apothekenmagazin
"Baby und Familie". Sie hält nichts davon, das Baby erst einmal
schreien zu lassen. Das kräftige nicht die Lungen, sondern bedeute
Stress für die Kleinen. Ein häufiger Schrei-Anlass ist nach ihrer
Erfahrung Hunger. Selbst wenn die letzte Mahlzeit erst eineinhalb
Stunden her ist, kann der Magen schon wieder knurren. Das Problem
löst sich deshalb oft schon, wenn das Baby an die Brust darf oder die
Flasche bekommt.
"Schreit das Kleine, obwohl es satt ist, würde ich als Nächstes
nachschauen, ob dem Kind zu warm oder zu kalt ist", rät Petra
Haberkorn. Säuglinge können ihre Körpertemperatur noch nicht gut
selbst regulieren. Friert ein Baby, hat es kalte Hände und Füße. Ist
ihn zu warm, ist der Nacken feucht. Babys beschweren sich übrigens
selten wegen einer nassen Windel. Diese zu wechseln, scheint nicht
den Wohlfühlfaktor zu verbessern, schont aber die empfindliche Haut.
Häufig quält Kleinkinder zu viel Luft im Darm. "Legen Sie Ihre Hand
auf Babys Bauch", rät die Kinderkrankenschwester. Ein aufgeblähter
Bauch lasst sich fühlen. Aktuell helfen den Kleinen Tees mit Fenchel
und Kümmel.
Natürlich sind Babys auch nicht nur Engel - manchmal quengeln und
brüllen sie aus Langeweile. Dann wollen sie beschäftigt werden oder
auch einfach nur am Leben von Mama und Papa teilhaben. Das geht prima
im Tragetuch. Das schaukelt schön, und außerdem riecht es vertraut.
Auch gegen zu viel Trubel kann so ein Kleines sich nur durch
Protestschreien wehren. Dann müssen die Eltern versuchen, diese
Ursachen abzustellen. Haberkorn glaubt, dass manche ausdauernd
schreiende Kinder damit den Tag verarbeiten. Sie dann zu beruhigen,
ist besonders schwierig und nicht immer erfolgreich. Manchmal helfe
es, das Baby fest in eine dünne Decke zu wickeln und hinzulegen.
Als Schreibabys bezeichnen Ärzte Kinder, die mindestens drei
Stunden am Stück, mindestens drei Tage pro Woche und mindestens drei
Wochen lang schreien. Doch auch, wenn ein Kind weniger brüllt, kann
das die Eltern stressen. Mütter und Väter, die nicht mehr
weiterwissen, sollten deshalb Hilfe in einer Schreiambulanz suchen.
Eine Liste mit Anlaufstellen findet sich im Internet unter
www.trostreich.de.
Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Apothekenmagazin "Baby und Familie" 6/2008 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.
Originaltext: Wort und Bild - Baby und Familie
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/54201
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_54201.rss2
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.gesundheitpro.de
www.wortundbildverlag.de
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