(rgz-p). Über vier Jahre mussten die Briefmarkenfreunde darauf warten, dass der Katalog "Karibische Inseln" (Band 2) neu aufgelegt wurde. Doch es hat sich gelohnt, sowohl für die "klassischen" Philatelisten als auch für die Motivsammler. Letztere haben hier eine wahre Fundgrube vor sich.
(18.09.2008) (djd). Kinderarmut ist nicht nur in den Entwicklungsländern traurige Gewissheit. Auch in Deutschland leben 13 Prozent der Familien laut Bundesarbeitsminister Olaf Scholz unterhalb der Armutsgrenze. Besonders gravierend sind für den Nachwuchs aus benachteiligten Familien die Einschränkungen an Betätigungsmöglichkeiten, welche die Mehrheit der Gesellschaft für selbstverständlich hinnimmt. Eine Mitgliedschaft im Sportverein, das Erlernen eines Musikinstruments oder der Besuch eines Theaterstücks bleiben für diese Mädchen und Jungen häufig unerfüllte
Wunschträume, für die einfach das Geld fehlt.
Problematische Kindheit
Dies kann zu großen Beeinträchtigungen in der Entwicklung der Sprösslinge führen, wie die Ergebnisse einer Studie des renommierten Robert-Koch-Instituts zeigen. Danach haben Kinder aus Familien mit niedrigem Sozialstatus oftmals ein mangelndes Gesundheitsbewusstsein, geringere motorische Leistungsfähigkeiten, psychische Probleme oder eine erhöhte Gewaltbereitschaft. Sie sind nicht in die sozialen Netzwerke der Gesellschaft eingebunden und haben oft keine Möglichkeit, ihre eigene Persönlichkeit uneingeschränkt zu entwickeln.
Perspektiven im Alltag
Finanzielle Unterstützung von Kinderhilfswerken zum Beipsiel durch Unternehmen aus der Wirtschaft hilft diesen Kindern Lichtblicke in ihrem sonst so tristen Alltag zu geben www.fuer-eine-heilere-welt.de ). So engagiert sich die eigens gegründete Bepanthen-Kinderförderung nicht nur in Einzelprojekten wie beim christlichen Kinder- und Jugendwerk Arche e.V., sondern auch in der umfassenden Forschung. Eine repräsentative Untersuchung unter Federführung von Professor Dr. Sabine Andresen von der Universität in Bielefeld soll die betroffenen Kinder selbst befragen, um Aufschlüsse über ihre Empfindungen, Handlungsspielräume, Vorstellungen und Ziele zu erhalten. Mit den Ergebnissen dieser Studie, die zu Beginn des Jahres 2009 vorliegen, können Hilfeleistungen künftig noch enger
am tatsächlichen Bedarf orientiert werden.