(rgz-p). Über vier Jahre mussten die Briefmarkenfreunde darauf warten, dass der Katalog "Karibische Inseln" (Band 2) neu aufgelegt wurde. Doch es hat sich gelohnt, sowohl für die "klassischen" Philatelisten als auch für die Motivsammler. Letztere haben hier eine wahre Fundgrube vor sich.
(21.10.2008) (djd). Freundschaften zu Gleichaltrigen sind für die meisten Kinder eine Selbstverständlichkeit. Kinder treffen ihre Freunde üblicherweise im Sportverein oder im gemeinsamen Musikunterricht am Nachmittag, sie gehen am Wochenende zusammen ins Kino oder machen mit ihren Familien Ausflüge. All diese Möglichkeiten bleiben sozial benachteiligt Kindern verwehrt. Selbst einen Schwimmbadbesuch oder auch nur die Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel können sich die meisten ihrer Eltern nicht leisten. Die Kinder sind deshalb oft ausgegrenzt.
Postkarten mit Hoffnung
Jeder sechste Heranwachsende ist sozial benachteiligt - Tendenz steigend. Die betroffenen Kinder müssen häufig bereits Aufgaben von Erwachsenen übernehmen, sich um den Haushalt kümmern oder auf Geschwister aufpassen. Das Knüpfen neuer Freundschaften, das für Kinder so wichtig ist, bleibt dabei auf der Strecke. Um hier zu helfen, hat die neu gegründete Bepanthen-Kinderförderung Luftballonaktionen in sozialen Brennpunkten initiiert. Die Ballons transportieren Antwortkarten, durch die der erste Kontakt in eine heilere Welt hergestellt wird. Auf diese Weise können Brieffreundschaften zwischen sozial benachteiligten und normalbürgerlichen Kindern entstehen. Wer Interesse an einer Brieffreundschaft hat, kann sich an das Kinder- und Jugendhilfswerk "Die Arche", Tangermünder Str. 7, 12627 Berlin, www.kinderprojekt-arche.de , wenden.
Diskussion um Kinderarmut
Die Bepanthen-Kinderförderung unterstützt außerdem das Kinderhilfswerk Arche und engagiert es sich in der Diskussion um Kinderarmut in Deutschland. Die im Auftrag von Bayer Vital von der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld konzipierte Kinderarmutsstudie lässt erstmals sozial benachteiligte Kinder zu Wort kommen, die berichten, wie sie ihre Armut erleben und welche Spielräume sie haben. Die Studie ist im Juni 2008 gestartet und wird Anfang nächsten Jahres veröffentlicht.