(rgz-p). Über vier Jahre mussten die Briefmarkenfreunde darauf warten, dass der Katalog "Karibische Inseln" (Band 2) neu aufgelegt wurde. Doch es hat sich gelohnt, sowohl für die "klassischen" Philatelisten als auch für die Motivsammler. Letztere haben hier eine wahre Fundgrube vor sich.
(04.03.2008) (djd). Am siebten April ist Weltgesundheitstag - ein guter Anlass, um auch hierzulande den Stand der gesundheitlichen Versorgung kritisch zu betrachten. Obwohl wir in einem der reichsten Länder der Welt leben, gibt es durchaus verbesserungswürdige Bereiche. Ein gutes Beispiel sind die Vorsorgeuntersuchungen. Alarmierend ist hier das Ergebnis neuer Erhebungen, die belegen, dass Eltern in Deutschland mit dem Heranwachsen ihrer Kinder die Untersuchungen vernachlässigen. Während in den ersten beiden Lebensjahren mehr als 90 Prozent der Kleinkinder daran teilnehmen (U1 bis U7), sinkt die Quote danach deutlich.
Saarland als Vorreiter
Auch in der Politik herrscht in der Debatte um einen besseren Schutz der Kinder mittlerweile nahezu einhellig die Meinung, dass verbindliche Vorsorgeuntersuchungen das beste Frühwarnsystem sind. Bis zum Alter von sechs Jahren werden bereits jetzt neun solcher Untersuchungen (U1 bis U9) angeboten, deren Besuch allerdings noch freiwillig ist. Sie zur Pflicht zu machen, ist Aufgabe der Bundesländer. Im Saarland ist dies bereits geschehen, Ministerpräsident Peter Müller präsentierte hierzu vor dem Kindergipfel im Dezember 2007 umfangreiches Zahlenmaterial. Jürgen Hahn, Vorstandsvorsitzender von Deutschlands siebtgrößter Betriebskrankenkasse BKK Essanelle, fordert denn auch: "Die Bundesländer sollten die Beschlüsse des ,Kindergipfels' vom Dezember 2007 endlich umsetzen." Hahn weiß, wovon er spricht, denn sein Unternehmen geht in diesem Bereich seinen eigenen Weg.
Sanfter Anreiz
Als sanften Anreiz für Eltern bietet es ein bundesweit einmaliges Bonusprogramm an. Dies sieht folgendermaßen aus: Das "Gesundheits-Sparbuch" belohnt jede quittierte Vorsorgeuntersuchung (U1 bis J1) ihrer Versicherten mit 50 Euro - vom Säugling bis zum Jugendlichen. Das Geld wird gewinnbringend angelegt, so dass inklusive Zinsen bis zu 1.000 Euro zusammenkommen können. Ab dem 18. Geburtstag kann das Geld für Gesundheitsleistungen wie Zuzahlungen zu Krankenhausaufenthalten, Sehhilfen oder Zahnersatz eingesetzt werden. Informationen unter Telefon 0800-2556655 (kostenfrei). Mehr Informationen und weitere Artikel erhalten Sie unter http://www.ratgeberzentrale.de.