(ots) -
Immobilien gelten immer schon als sichere Anlageform. Der
Volksmund spricht von Immobilien auch als Betongold. Wie der
Immobilienverband Deutschland IVD mitteilt, sind Investitionen in
Immobilien derzeit angesichts der weltweiten Finanzkrise durchaus
interessant, da sie zu den als sicher geltendenweiter
(01.06.2008) Immer öfter sieht man diese Kombi-Angebote zur Geldanlage, meist mit einem weit über Marktdurchschnitt liegenden Zinssatz. Angebote gibt es zum Beispiel Postbank, SEB, netbank oder comdirect. So funktioniert es: der Anlagebetrag wird gesplittet - die Hälfte in ein sicheres Festgeldkonto, die andere Hälfte in einem oder mehreren Fonds mit Ertragschancen. Wo ist der Haken? Es kann mehrere geben: Erstens sollte man sich den Fonds genau ansehen- wie war die Wertentwicklung bisher? Oder ist er ein Ladenhüter? Zweitens: Wie hoch ist der Ausgabeaufschlag beim Fonds? Frisst diese Gebühr den Superzins aus dem Festgeld gleich wieder auf? Hat er beispielsweise einen Ausgabeaufschlag von 3 %, macht das bei 10.000 Euro gleich mal 300 Euro weniger - die müssen erstmal wieder aufgeholt werden! Oder der Superzins auf das Anlagekonto muß 3 % (!) besser als der Marktdurchschnitt sein, damit Sie im 1. Jahr plus/minus Null abschließen. Drittens: Für einen Fonds fallen in der Regel noch weitere Kosten an, die erst bei sehr genauem Hinsehen bzw. Nachfragen ersichtlich sind: die jährliche Verwaltungsgebühr, die „Management Fee“ und ähnliches. Diese können auch noch einmal bis zu 2 % ausmachen. Zusätzlich sollte berücksichtigt werden, dass ein Fonds ein börsennotiertes Wertpapier ist, also Kursschwankungen unterliegt. Der Kurs kann steigen, kann aber auch fallen. Es ist nicht sicher, dass der Anleger nach Ablauf der Festgeldzeit auch noch den ursprünglichen Anlagebetrag im Fonds besitzt. Wenn die Kurse nach unten gegangen sind, hat sich „sein Geld“ vermindert. Natürlich besteht entgegengesetzt auch die Chance auf Kurssteigerungen. Wenn allerdings Kapitalerhalt und kein Risiko wichtige Kriterien für den Anleger sind, sollte er auf Fonds verzichten. Empfehlung: Man sollte sich nicht von einem hohen Zinssatz auf das Festgeld blenden lassen. Nachgerechnet ist oft das „normale“ Festgeld- oder Tagesgeldangebot lukrativer. Und man hat nicht noch einen Fonds gekauft, den man oft eigentlich gar nicht haben wollte. Anette Rehm, www.Geld-Magazin.de
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