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Der falsche Arzt



Dass die Mitarbeiter in Krankenhäusern heute im ultimativen Stress sind, wissen wir alle. Und dass Zeugnisse nicht immer die wahren Qualifikationen oder Nicht-Qualifikationen neuer Mitarbeiter enthalten, wissen wir auch.

Warum aber einer Personalabteilung und allen am Vorstellungsgespräch beteiligten Ärzten in Erlangen die Menge weiter



Meilenstein für die hausärztliche Versorgung

(08.05.2008) (ots) - Anlässlich der Unterzeichnung des Hausarztvertrages zwischen der AOK Baden-Württemberg, dem MEDI Verbund und des Deutschen Hausärzteverbandes äußerten sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, und Dr. Berthold Dietsche, der Vorsitzende des Landesverbandes Baden-Württemberg.

"Der Hausarztvertrag in Baden-Württemberg ist auch ein Ergebnis fehlender Lösungsstrategien der tradierten ärztlichen Selbstverwaltung für die aktuellen und zukünftigen Probleme der hausärztlichen Versorgung. Bereits bestehender Hausärztemangel, gravierende Nachwuchsprobleme, Unterbezahlung der Leistungen und sich verschlechternde Arbeitsbedingungen der Hausärzte sind massive Problemlagen in der hausärztlichen Versorgung, die man nicht einfach durch Aussitzen löst. Die bundesweiten Ärzteproteste der letzten Wochen und Monate haben gezeigt, dass das Maß voll ist. Mit dem Hausarztvertrag in Baden-Württemberg werden wir eine neue Versorgungswelt umsetzen, in der diese Probleme gelöst werden und das Versorgungsniveau für Patienten gehoben wird. Der Deutsche Hausärzteverband zeigt mit seiner Initiative, die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Wettbewerb als Chance anzunehmen, dass die schlechten Bedingungen für Hausärzte nicht naturgegeben, sondern positiv veränderbar sind", so die Einschätzung von Ulrich Weigeldt.

"Es ist sicher nicht übertrieben, von einer historischen Wende in der hausärztlichen Versorgung zu sprechen, würdigt Dr. Berthold Dietsche den Vertrag. Der Hausarztvertrag nach § 73b von Hausärzteverband und MEDI mit der AOK Baden-Württemberg mit Bereinigung der Gesamtvergütung ist ein Paradigmenwechsel in der vertragsärztlichen Versorgung. Nicht mehr und nicht weniger!

Nach vielen Jahren Budget, floatender Punktwerte, Honorarverlusten und damit zunehmender Gefährdung der hausärztlichen Versorgungsebene ist jetzt ein Neuanfang in Sicht. Unsere Bevölkerung will den Erhalt einer leistungsfähigen hausärztlichen Versorgung, wir wollen die Zukunft unserer hausärztlichen Praxen sichern. Die Verbesserung der hausärztlichen Versorgung durch Leitlinien gestützte Diagnostik und Therapie, Optimierung der Versorgungssteuerung und EDV gestützte Befunddokumentation wird die Versorgung entscheidend verbessern. Der weitgehende Wegfall von Bürokratie schafft wieder Freiräume für das ärztliche Gespräch!

Die leistungsgerechte Honorierung in festen Eurobeträgen ohne Budgetierung und Abstaffelung sichert die wirtschaftliche Zukunft der hausärztlichen Praxen und macht unser Fach wieder für unseren Nachwuchs attraktiv. Bereits bei dem Vorläufer dieses Vertrages haben sich 4.000 Hausärzte in Baden-Württemberg eingeschrieben. Warum findet die "Revolution" ausgerechnet in Baden-Württemberg statt? Wir haben hier Voraussetzungen, die in dieser Konstellation einmalig sind: auf der einen Seite eine innovative, unternehmerisch geführte AOK; auf der anderen Seite eine Ärzteschaft, die durch den Hausärzteverband und MEDI die seit Jahren als zuverlässiger Vertragspartner der Krankenkassen gilt. Dies sind die optimalen Bedingungen, um einen Neuanfang in der Versorgung zu wagen!"

Originaltext: Deutsche Hausärzteverband e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/63829 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_63829.rss2

Kontakt:

Manfred King Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutscher Hausärzteverband e.V. Von-der-Wettern-Straße 27 51149 Köln Tel: 02203/5756-1041 Manfred.king@hausaerzteverband.de

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