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(21.11.2008) (ots) - Kunst aus islamischen Ländern wird immer
erfolgreicher, doch ihre Wahrnehmung ist noch immer von Klischees
geprägt. In der aktuellen Ausgabe des Kunstmagazins art wird geprüft,
welche Vorurteile begründet und welche schon lange nicht mehr aktuell
sind.
Vorurteile wie "Es gibt überhaupt keine Kunst aus islamischen
Ländern", "Frauen haben keine Chance in islamischen Ländern als
Künstlerinnen zu arbeiten", "Es gibt keine Museen, die in der
arabischen Welt kritische unabhängige Kunst zeigen" oder "Der
Fundamentalismus ist eine Bedrohung für die Kunst", werden für
art-Leser erklärend bestätigt oder ausführlich widerlegt.
Um dem arabischen Kulturkreis ein Gesicht zu verleihen, stellt art
junge interessante, islamische Künstler vor. Sie kommen aus Ägypten,
Afghanistan, Palästina oder der Türkei und leben im Ausland, um ihre
Werke dort zu veröffentlichen. Thema ihrer Arbeiten ist der Konflikt
zwischen der westlichen und der islamischen Welt; oder auch
politische Gewalt, womit sie nicht selten erregte Diskussionen
provozieren. Bedingt durch extreme Armut und Bürgerkriege, liefert
Afghanistan wohl die schwierigsten Verhältnisse für freie Kunst.
Erlebtes versuchen die Künstler in ihren Werken zu verarbeiten, so
wie Lida Abdul. Die Künstlerin bemalt Ruinen oder "fesselt"
Bomber-Wracks.
art ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment
der Kunstzeitschriften. Die monatlich erscheinende Zeitschrift
informiert auf journalistisch anspruchsvolle, verständliche und
unterhaltsame Weise über alle wichtigen Ereignisse, Entwicklungen und
neuen Trends der internationalen Kunstszene. Neben Malerei, Plastik
und Architektur wird auch über jüngere Gattungen wie Fotografie,
Videokunst, Design und CrossCulture berichtet.
Originaltext: Gruner+Jahr, art
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Pressekontakt:
Maike Pelikan
art Marktkommunikation
20444 Hamburg
Telefon +49 (0) 40 / 37 03 - 21 57
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