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HEUTE AKTUELLER DENN JE... / Einladung für Fachbesucher und Presse zur Vorstellung des Buches: "Neu-alter Judenhaß - Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik"
(ots) -
Am Mittwoch, dem 4. Oktober 2006, wird Prof. Dr. h.c. Arno
Lustiger das Buch "Neu-alter Judenhaß - Antisemitismus,
arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik", in
Anwesenheit von Herausgebern und Autoren, auf der Frankfurter
Buchmesse 2006, vorstellen.
Datum weiter |

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Rechtssicherheit durch Fürstenrecht Prof. Mußgnug in SWR2: Großherzogliches Eigentum gehört Baden-Württemberg
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(28.09.2006) (ots) - Der Heidelberger Professor für
Verfassungsgeschichte Reinhard Mußgnug rät dem Land
Baden-Württemberg, im Streit um die Karlsruher Handschriften gegen
die Markgrafen von Baden zu prozessieren, da die Handschriften,
ebenso wie andere Besitztümer des früheren Herrscherhauses,
inzwischen dem Land Baden-Württemberg gehörten.
"Nach meiner Überzeugung sind die Gegenstände, um die es jetzt
geht, ohnehin Eigentum des Landes Baden-Württemberg", erklärte
Mußgnug dem SWR2-Journal (Südwestrundfunk). Im 19. Jahrhundert habe
das sogenannte Fürstenrecht gegolten, wonach der Großherzog Güter,
die aufgrund seines Amtes sein Eigentum waren, nicht veräußern
durfte, sondern sie in vollem Umfang an die nächste Dynastie
abzutreten hatte. Mit dem Ende der Monarchie sei das Eigentum auf den
neuen Souverän, das Volk von Baden, übergegangen, argumentierte
Mußgnug im Südwestrundfunk.
Prinz Bernhard von Baden behandele die Sache so, als handele es
ich um einen normalen Erbrechtsstreit aus bürgerlichen Kreisen. Das
Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sei auf diesen Fall aber nicht
anwendbar, da die Rechtslage zum Stichjahr 1918 nach dem erwähnten
Fürstenrecht zu klären sei. Dass dieses in Vergessenheit geraten sei,
erklärte Mußgnung damit, dass es in diesem Fall zum ersten Mal
überhaupt wieder zur Anwendung gebracht werden kann.
Das SWR2-Interview mit Prof. Mußgnug ist nachzuhören im Internet
unter: http://www.swr.de/swr2/sendungen/journal/interviews.html
Originaltext: SWR - Südwestrundfunk
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=7169
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_7169.rss2
SWR-Pressestelle
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Georg Brandl, Tel. 07221/929-3854
oder E-Mail: georg.brandl@swr.de
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