Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (bielefeld) kommentiert:
(ots) - Seit 19 Monaten steht der 18-jährige Marco Weiss
in der Öffentlichkeit. Heute erscheint ein Buch des Schülers aus dem
niedersächsischen Uelzen. Darin berichtet er über seine Haft in der
Türkei. Schadet er sich damit selbst? Jetzt, wo das Verfahren gegen
ihn auf April kommenden Jahres vertagt wurde?weiter
Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Hansa Rostock: Chance vertan
(27.11.2008) (ots) - Hier und da ein verbales Scharmützelchen, ein
bisschen banaler Zwist, garniert mit blumigen Appellen - die mit
einiger Spannung erwartete Mitgliederversammlung des FC Hansa
erinnerte an die jüngsten Arbeitsnachweise der Profis auf dem Rasen:
viel geredet, wenig gekonnt. Am Ende der siebenstündigen
Marathonveranstaltung manifestierte sich der Eindruck, dass beim
Rostocker Traditionsverein alles so bleibt wie es ist - weil es ja
schon immer so war.
Eine personelle Erneuerung ist weitgehend ausgeblieben. Bei den
Wahlen zum Aufsichtsrat setzten sich mehrheitlich die "üblichen
Verdächtigen" durch. Wimmer, Stein, Heinsch, Skambraks sind Männer,
die sich in den vergangenen Jahr(zehnt)en zweifellos um ihren Verein
verdient gemacht haben. Für Innovationskraft und Reformfreude stehen
sie nicht. Querdenker, die nicht zum inneren Kreis der Hansa-Familie
gehören, hatten es schon schwer, überhaupt auf die Vorschlagsliste
für die Wahl zu kommen. Hansa als geschlossene Gesellschaft.
Die Mitglieder haben mit ihrem Votum eine Chance vertan.
Aufbruchstimmung? Fehlanzeige. Stattdessen ein kraftloses "Weiter
so!" wie nach dem Bundesligaabstieg. Wohin diese Mentalität geführt
hat, kann man in der Zweitliga-Tabelle ablesen.
Originaltext: Ostsee-Zeitung
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