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(10.06.2008) (ots) - Sechs Bands stehen im Finale des PanikPreis
2008. Die Jury unter Vorsitz von Udo Lindenberg einigte sich in
Hamburg auf Angelas Park aus Berlin und Dresden, Wirksystem aus
Pforzheim, Nele aus Rheine, Heuser aus Mannheim, Stern*Feld aus Calw
und Musa aus Potsdam. Die sechs Finalisten werden nun beim
Live-Endausscheid im Rahmen des Hermann-Hesse-Festivals am 12. Juli
2008 in Calw live spielen.
Eine Jury wählt aus ihnen die drei Preisträger. Die Gewinnerband
wird am selben Tag gemeinsam mit Udo Lindenberg & Panikorchester auf
der Bühne stehen und eigene Songs präsentieren. Außerdem erhält sie
3000 Euro. Die Zweitplatzierten bekommen 2000 Euro und einen
Panikkurs bei Udo Lindenberg in Hamburg. Platz 3 ist mit 1000 Euro
und einem Coaching an der Popakademie in Mannheim dotiert.
Insgesamt hatten sich über 100 Bands um den Panikpreis 2008
beworben. In einer Vorauswahl Ende März in Mannheim wurden daraus 17
Halbfinalisten ermittelt, aus denen wiederum die Live-Kandidaten
hervorgingen. Angelas Park beeindruckten die Jury mit - wie sie
selber von sich sagen - "der lautesten Mädchenmusik der Welt",
Wirksystem mit kraftvollem Punk-Rock. Heuser aus Mannheim überzeugte
mit seinem individuellen Deutschrock und Nele mit ohrwurmigen
Pop-Songs. Stern*Feld, Lokalmatadoren aus Calw, spielen
traditionellen Rock mit charismatischer Frontfrau am Mikro. Musa aus
Potsdam bestachen durch handgespielten HipHop mit intelligenten
Texten.
Der Panikpreis wird von der Udo-Lindenberg-Stiftung ausgeschrieben
und in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Im Mittelpunkt des
Wettbewerbs standen Texte und Eigenständigkeit der Bands.
In der Jury waren: Udo Lindenberg, Udo Dahmen (musikalischer
Direktor der Popakademie Mannheim), Henrik Menzel (Producer, u.a. Udo
Lindenberg, Ich & Ich), Andreas Weitkämper (A & R, Warner Music),
Arno Köster (Journalist, Moderator und PR-Berater), Dieter Haag
(Leiter der Musikschule in Calw), Sonja Schwabe (Literatur-
wissenschaftlerin, Texterin) und als literarischer Beirat Herbert
Schnierle-Lutz (Autor und Hermann Hesse Experte). Beim Live-Ausscheid
werden außerdem Benjamin von Stuckrad-Barre, Ulla Meinecke, Rita
Flügge-Timm (Warner Music) und SWR3 Moderator Ben Streubel in der
Jury sitzen.
Neben der Förderung des Nachwuchs durch Wettbewerbe und Preise
unterstützt die Udo Lindenberg Stiftung im Geiste des Stifters und
Hermann Hesse nationale und internationale kulturpolitische
Aktivitäten und bringt weltweit Kulturarbeit mit humanitären und
sozialen Hilfsprojekten zusammen. In diesem Jahr fiel die Wahl auf
Good Hope, ein Waisenhaus in Tansania. Von jeder verkauften
Eintrittskarte am 12. Juli leitet die Stiftung 1 Euro für den Ausbau
des Projektes weiter.
Beginn des Festivals am 12. Juli 2008 ist um 17:30 Uhr. Alle
Final-Bands werden jeweils zwei Live-Titel spielen und sich dem Votum
der Jury stellen. Außerdem werden der Sonderpreis der Sparkasse
Pforzheim Calw für die beste Hesse-Vertonung sowie ein
Nachwuchsförderpreis vergeben. Im Anschluss daran spielen Udo
Lindenberg & das Panikorchester. Die Sieger werden im Rahmen dieses
Konzerts gekürt.
Unterstützer des Hermann-Hesse-Festivals:
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG,
Stuttgart Pforzheimer Zeitung,
Pforzheim B&W Group Germany GmbH, Halle/Westfalen
LBS Baden-Württemberg, Stuttgart
Sparkasse Pforzheim Calw, Pforzheim
AWG/UWS, Nagold
Bauzentrum Kömpf, Calw
Weitere Informationen: www.udo-lindenberg-stiftung.de
www.panikpreis.de www.calw-rockt.de www.good-hope-centre.de
Originaltext: Udo Lindenberg-Stiftung
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