(06.11.2008) Schnell war er ja schon immer, der Boris Becker. Zuerst im Tennis. Was haben wir gelitten, wenn er trotz starken Einsatzes einen Satz nicht gewann! Bum Bum Becker nannte man den rothaarigen Grünschnabel aus Leimen damals respektvoll. Ein kollektives Stöhnen ging durch alle Wohnzimmer, wenn Boris einen Ball verschlug oder mit dem Schiedsrichter haderte. Nie wieder war Deutschland eine so hingerissene Tennisnation. Kein Wunder, dass der Mann aus Leimen kürzlich sogar zur Legende ernannt wurde.
Boris selbst sieht sich wohl eher als Geschäftsmann. Seine Geschäfte scheinen allerdings nicht ganz so gut zu laufen wie die Tenniskarriere. Boris kann es sich leisten - und dass er nach all dem Trainings- und Turnierstress jetzt ausgiebig lebt, will ihm niemand verübeln. Auch in der Liebe ist Boris ein Mann schneller Entscheidungen. Bum bum, war die Ehe mit Barbara aus. Bum Bum landete er mit Angela Ermakova in einer Wäschekammer und bum bum, machte er Sandy Meyer-Wölden jüngst einen Heiratsantrag. Bevor sich noch das Rauschen im Blätterwald gelegt hatte, war es auch schon wieder vorbei. Man habe den gemeinsamen Alltag nicht geschafft, war die einzige Verlautbarung aus dem Hause Becker. Die 15 Jahre jüngere Alessandra entsprach ohnehin nicht dem üblichen Beuteschema des ehemaligen Tennishelden.
Ja, als Lebemann hat man es wahrhaft schwer. Die eine Braut will keine Kinder – und die andere ist selber noch recht jung. Tennis ist einfacher!
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