Keiner darf verloren gehen - Neugestartete Aktion Schutzbengel setzt sich für bessere Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen ein |
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| (22.05.2006) (ots) - Junge Menschen bedeuten Zukunft - eine
Erkenntnis, die nicht erst seit gestern in Politik und Gesellschaft
diskutiert wird. Doch noch immer wird zu wenig getan, materiell wie
ideell. Vor allem für die so genannten "Problemfälle" wird das Raster
der Unterstützung und Hilfe immer grobmaschiger. Genau daran möchte
die gestern offiziell ins Leben gerufene Aktion Schutzbengel etwas
ändern. Als Fürsprecher junger Menschen will sich die Aktion der
Rummelsberger Dienste für junge Menschen in Zukunft aktiv in die
Diskussion einbringen und konkret mit bundesweiten Maßnahmen die
Generation von morgen unterstützen. Im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Wilhelm-Löhe-Haus in Altdorf bei Nürnberg startete gestern offiziell die Aktion Schutzbengel unter der engagierten Schirmherrschaft von Heikko Deutschmann. Die Aktion Schutzbengel verfolgt drei konkrete Ziele. Zum einen setzt sie sich für ein besseres Image aller Kinder und Jugendlichen in der Öffentlichkeit ein. Zum zweiten möchte sie über Projekte die Lebensbedingungen von vernachlässigten und auffälligen jungen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, verbessern. Darüber hinaus fördert die Aktion den Aufbau eines bundesweiten Netzwerks an Schutzbengeln: Als "Schutzbengel" kann sich jeder für die Belange junger Menschen einsetzen. Auf der Website der Aktion, unter www.aktion-schutzbengel.de, erhalten alle Interessierte, Privatpersonen, aber auch Unternehmen und Organisationen Beschreibungen zu konkreten Patenschaftsprojekten sowie weitere Informationen über die Aktion und Fachbeiträge zum Thema. In einem eigenen Mitgliederbereich können sich Engagierte austauschen und Partner für gemeinsame Projekte finden. Initiator der Aktion sind die Rummelsberger Dienste für junge Menschen gGmbH. Sie betreuen in ihren Einrichtungen täglich etwa 1.700 Kinder und Jugendliche. "Unsere Erfahrungen in der Arbeit mit benachteiligten Kindern, das Klima in unserem Land Kinder als Karriereknick zu sehen und die schleichenden Mittelkürzungen für die Jugendhilfe seitens der öffentlichen Hände haben uns dazu veranlasst, die Aktion zu gründen", so Geschäftsführer Christian Oerthel. Die Zahl der Sozialwaisen und verhaltensauffälligen Kinder und Jugendlichen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Bereits heute ist jeder 7. Sozialhilfeempfänger in Deutschland ein Kind. Dennoch stagnieren bzw. sinken die Ausgaben in diesem Bereich. Die professionelle Kinder- und Jugendhilfe gerät damit unter zunehmenden Kostendruck. "Kinder dürfen aber nicht als bloße Kostenfaktoren betrachtet werden. Das Engagement für junge Menschen, besonders für die so genannten Problemkinder ist eine lohnende Investition in die Zukunft", so Oerthel. Unterstützt wird die Aktion von einem wissenschaftlichen Beirat, der sich aus Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Medien zusammensetzt. Die Mitglieder des Beirats stehen der Aktion mit ihrem interdisziplinären Fachwissen zur Seite und fördern auch das Engagement der Rummelsberger bei der Unterstützung von wissenschaftlichen Projekten. "Auch bei uns hat nicht jeder das Glück beschützt und geliebt aufzuwachsen. Doch jedes Kind und jeder Jugendliche hat das Recht auf einen würdigen Platz in der Gesellschaft. Sich für gute Startbedingungen junger Menschen einzusetzen sehe ich als eine selbstverständliche Pflicht jedes Erwachsenen an", so der Schirmherr der Aktion Heikko Deutschmann über sein Engagement. Originaltext: Rummelsberger Dienste f. junge Menschen Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=62320 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_62320.rss2 Pressekontakt: Christian Oerthel Geschäftsführer Rummelsberger Dienste für junge Menschen gGmbH Rummelsberg 20a 90592 Schwarzenbruck Telefon: 09128-50-2710 Telefax: 09128-50-2669 oerthel.christian@rummelsberger.net 124518 |
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LVZ: Kubicki: Union sieht in FDP nur einen Mehrheitsbeschaffer / Frontale Auseinandersetzung mit Unionspersonen und Positionen angekündigt (ots) - Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef, Wolfgang
Kubicki, hat für die Liberalen in Zukunft frontale
Auseinandersetzungen mit gewissen Unions-Positionen und Personen
angekündigt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung"
(Dienstag-Ausgabe) sagte Kubicki: "In Wahrheit hat die Union immer ... weiter
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