Informationen rund um Deutschland
 |
Westdeutsche Zeitung: Merkels Machtwort = Von Wolfgang Fischer
(ots) - Nun ist sie also wieder da, die Zeit der
Basta-Kanzler, der Machtworte. Was Gerhard Schröder bei Rot-Grün
vorgelebt hat, will auch Angela Merkel praktizieren. Die Richtlinien,
die sie festlegt, sollen möglichst ohne Widerspruch befolgt werden.
Doch ganz so einfach, wie man sich das im Kanzleramt vorstellt,
funktioniert weiter |

 |
 |
|
|
|
|
 |
 |
 |
Der Tagesspiegel: Islam-Konferenz: Deutsche Moslemverbände erfreut über Schäubles Angebot
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
(26.05.2006) (ots) - Berlin. Die muslimischen Organisationen in
Deutschland haben den Vorschlag von Bundesinnenminister Wolfgang
Schäuble (CDU) begrüßt, der im Herbst eine "Islamische Konferenz" ins
Leben rufen will. Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime,
Aiman A. Mazyek, begrüßte es, dass die Bundesregierung "langsam
abrückt von der Ankündigungspolitik und zur Sachpolitik kommt." Es
habe in den letzten Monaten schon "vielversprechende Signale"
gegeben, sagte Mazyek, "aber wir haben immer gesagt: Wir würden gerne
- auch durch Aktionen - überzeugt werden. Das scheint angekommen zu
sein. Dieses Angebot von Innenminister Schäuble sieht handfest aus."
Er zeigte sich auch einverstanden mit der Einbeziehung der
radikalislamischen Milli Görüs, die vom Verfassungsschutz beobachtet
wird: "Wir haben immer den Standpunkt vertreten, dass mit allen
muslimischen Organisationen gesprochen werden muss, wenn es um die
Zukunft des Islam in Deutschland geht."
Ali Kizilkaya, der Vorsitzende des Islamrats, jenes Dachverbands,
dem auch Milli Görüs angeschlossen ist, zeigte sich im Gespräch mit
dem Tagesspiegel erfreut, dass nun "endlich einmal mit den
Betroffenen selbst gesprochen wird. Bisher ist immer nur über uns
gesprochen worden. Das freut und ermutigt uns für unsere
Integrationsarbeit. Wir sehen dem Prozess mit Hoffnung entgegen."
Kizilkaya verwies darauf, dass das Gesprächsangebot aus der Politik
auch die Arbeit in die Verbände hinein erleichtere. Solange sich
nichts an einer "Politik der Distanzierung vom Islam" ändere, leide
auch sie: "Wir können doch bisher kaum Erfolge unserer Arbeit
vorweisen." Es gebe bisher "keine Islampolitik, auch keine
vernünftige Integrationspolitik", sagte Kizilkaya. Schäubles Angebot
sei "ein wichtiger Schritt in die Normalität."
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Der Tagesspiegel, Ressort
Politik, Tel. 030/26009-573 oder -389.
Originaltext: Der Tagesspiegel
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=2790
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_2790.rss2
Rückfragen bitte an:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-419
Fax: 030-260 09-622
cvd@tagesspiegel.de
125354 |
|
|
|
 |
|
 |
|
 |
|
 |
|
|
|
|
|
 |
 |
|
|
|
|
|
|
|