Informationen rund um Deutschland
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Die seltsame Welt der Placebos - Neue Erkenntnisse über Scheinmedikamente verblüffen die Forscher
(ots) - Placebos, wirkstofffreie Scheinmedikamente,
können das Immunsystem unterdrücken, die Ausschüttung von
körpereigenen Opiaten zur Schmerzunterdrückung anwerfen und gezielt
Organe beeinflussen. Solche von verschiedenen Forschergruppen
erhobenen Befunde zwingen die Mediziner, das Phänomen Placebo weiter |

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ARD-Magazin Plusminus(WDR)/SWR 3: Billig Airline langt bei Gebühren und Steuern zu
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(06.06.2006) (ots) - Billig-Airline langt bei Gebühren und Steuern zu
Köln, 06.06.2006. Die irische Billig-Airline Ryanair verlangt bei
Flügen aus dem Ausland von ihren Kunden mehr Steuern und
Passagiergebühren, als sie selber zahlen muss. Dies berichtet das ARD
Wirtschaftsmagazin [plusminus in seiner Sendung am 6. Juni ab 21.50
Uhr in der ARD. Die Differenzen betragen zwischen einigen Cent bis zu
über 12 Euro pro Flug und Passagier. Dies könnte eine
Wettbewerbsverzerrung im Sinne von EU-Verordnungen darstellen.
Besonders fragwürdig: Für Abflüge vom belgischen Flughafen Charleroi
verlangt Ryanair 7 Euro Abgaben, die dort nach Auskunft der
Pressestelle überhaupt nicht anfallen.
Erst Ende Februar dieses Jahres hatte der Radiosender SWR3
berichtet, dass Billiganbieter Ryanair, aber auch die deutschen
Mitbewerber HLX und Germanwings, sogar für Abflüge in Deutschland
überhöhte Gebühren auf die Flugpreise aufschlugen. Angesichts
drohender Abmahnungen durch die Wettbewerbszentrale in Bad Homburg
wurde diese Praxis inzwischen korrigiert. Ryanair hatte überhöhte
Luftsicherheitsgebühren berechnet, diese nach dem Bericht jedoch
gesenkt und von einem "administrativen Fehler" gesprochen. Bei
Abflügen von Deutschland entsprechen die Luftsicherheitsgebühren nun
exakt den vom Bundesverkehrsministerium veröffentlichten Sätzen.
[plusminus und SWR3 haben nun herausgefunden, dass Ryanair auf
ausländischen Flughäfen an seiner umstrittenen Gebühren- und
Abgabenpraxis festhält. Die Fluglinie hält ihr Vorgehen offenbar auch
weiterhin für gerechtfertigt. Das Unternehmen erklärte gegenüber
[plusminus: "Unser Gesamtpreis wird für jeden Passagier
aufgeschlüsselt, bevor ihm gestattet wird, eine Buchung abzuschließen
oder eine Zahlung zu leisten." Daher, so folgert Ryanair, "akzeptiert
der Passagier auch diesen Gesamtpreis", und es bestehe kein Anspruch
auf Rückerstattung.
Ein Sprecher von Air Berlin sagte heute: "Wir werden die
Wettbewerbszentrale in Bad Homburg um eine Prüfung der Vorgänge
ersuchen."
Originaltext: WDR Westdeutscher Rundfunk
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=7899
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_7899.rss2
Annette Metzinger, WDR-Pressestelle, Telefon 0221/220-2770, -4605
Autor des Beitrags ist Tim van Beveren: 0178/5567461
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