Informationen rund um Deutschland
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Eurofactor AG legt deutlich zu / Crédit Agricole-Tochter sieht weiteres Wachstumspotential und fasst Akquisitionen ins Auge
(ots) - Die auf Forderungsfinanzierungen
spezialisierte Eurofactor AG kann auch in diesem Jahr wieder von
einem sehr guten Wachstum berichten. Im ersten Halbjahr 2006 erzielte
sie ein Factoring-Volumen von über 3 Mrd. Euro. Gegenüber dem
Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung von rd. 30%. Wie
der Vorstandsvorsitzende, weiter |

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Binnenschifffahrt 2005: Duisburg, Köln und Hamburg führende Häfen
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(18.07.2006) (ots) - Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war
Duisburg mit einem Güterumschlag von 49,2 Millionen Tonnen auch im
Jahr 2005 der führende deutsche Hafen in der Binnenschifffahrt. Damit
wurden dort mehr Güter umgeschlagen als in den fünf nachfolgenden
Binnenhäfen zusammen. Von allen in Duisburg umgeschlagenen Tonnen
entfielen 2005 gut 90% auf den Verkehr mit dem Ausland.
Zurückzuführen ist dies auf die Lage dieses Hafens. Er fungiert als
so genannter Hinterland-Hub zu den großen Seehäfen Amsterdam,
Rotterdam und Antwerpen. In diesen drei Häfen werden vielfach Güter
von See- auf Binnenschiffe umgeladen und auch nach Duisburg
weitertransportiert.
Der Hafen Köln belegte wie auch im Jahr 2004 den zweiten Platz mit
einem Güterumschlag von knapp 15 Millionen Tonnen. Überproportional
wuchs der Binnenschiffsverkehr des Hamburger Hafens. Mit einem
Zuwachs von fast 25% und einem Umschlag von 11,2 Millionen Tonnen lag
er 2005 an dritter Stelle. Hier basierte der Anstieg nahezu
ausschließlich auf dem innerdeutschen Verkehr. Anders als bei den
Häfen Duisburg und Köln entfielen hierauf in Hamburg gut 93 Prozent
der in der Binnenschifffahrt umgeschlagenen Gütermenge.
Güterumschlag der zehn wichtigsten deutschen Häfen der
Binnenschifffahrt 2005*
2005 2004 Veränderung
Rang Hafen darunter: zum Vorjahr
insge- Verkehr mit insge-
samt Ausland samt
1 000 t absolut %
1 Duisburg 49 242 44 366 48 946 296 0,6
2 Köln 14 976 9 081 14 710 266 1,8
3 Hamburg 11 177 767 8 987 2 190 24,4
4 Mannheim 8 107 6 596 7 682 425 5,5
5 Ludwigshafen 7 221 4 388 7 302 - 81 - 1,1
6 Karlsruhe 6 514 4 356 6 698 - 184 - 2,7
7 Neuss 6 137 4 671 5 693 444 7,8
8 Bremen/
Bremerhafen 5 480 698 5 997 - 517 - 8,6
9 Heilbronn 4 394 2 000 4 255 139 3,3
10 Marl 4 159 2 648 4 140 19 0,5
* Die hier abgebildeten Häfen stellen Hafengruppen dar. Weitere
Informationen finden Sie in der kostenlosen Gemeinschaftspublikation
der Statistischen Ämter der Länder und des Bundes Binnenschifffahrt
2005 unter www.destatis.de/shop.
Auch im Containerverkehr war der Duisburger Hafen der bedeutendste
Umschlagsplatz in der Binnenschifffahrt. Im Jahr 2005 wurden
insgesamt 351 000 TEU (=Twenty-foot-Equivalent-Unit) umgeschlagen,
etwa 52 000 TEU mehr als im Vorjahr. Rund ein Zehntel der
umgeschlagenen TEU waren dem Binnen-Seeverkehr zuzuordnen, da dieser
Hafen über den Rhein auch von seegängigen Schiffen angefahren wird.
In den Zuwachsraten wurde Duisburg beim Containerverkehr nur noch von
Mannheim (+ 25,2%), Ludwigshafen (29,5%) und allen voran Hamburg (+
39,7%) übertroffen. Ein TEU entspricht einem 20-Fuß-Container mit den
Maßen 6,1 mal 2,4 mal 2,6 Meter.
Containerumschlag der zehn wichtigsten Häfen der
Binnenschifffahrt 2005
2005 2004 Veränderung
zum Vorjahr
Rang Hafen insgesamt absolut %
1 000 TEU
1 Duisburg 351 299 52 17,4
2 Wörth 156 157 - 1 - 0,6
3 Germersheim 142 144 - 2 - 1,4
4 Mannheim 134 107 27 25,2
5 Mainz 133 125 8 6,4
6 Hamburg 102 73 29 39,7
7 Neuss 99 89 10 11,2
8 Köln 95 105 - 10 - 9,5
9 Düsseldorf 88 76 12 15,8
10 Ludwigshafen 57 44 13 29,5
Insgesamt nahm der Umschlag aller Güter in der Binnenschifffahrt
im Jahr 2005 in Deutschland um 0,4% zu. Der darin enthaltene
Containerverkehr verzeichnete bei der nach TEU erfassten Menge einen
Anstieg von 8,5%. Trotz dieses relativ großen Zuwachses kommt dem
Containerverkehr in der Binnenschifffahrt nicht die gleiche Bedeutung
zu wie im Seeverkehr. So wurden im Jahr 2005 nur 6,2% der auf
Binnenschiffen transportierten Güter in Containern befördert, auf
Seeschiffen war es dagegen mehr als ein Drittel (34,4%).
Weitere Auskünfte gibt:
Manfred Crezelius,
Telefon: (0611) 75-2432,
E-Mail: manfred.crezelius@destatis.de
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Statistisches Bundesamt
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon: (0611) 75-3444
Email: presse@destatis.de
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