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(03.08.2006) (ots) - ,,Es gibt keinen Dissens, sondern eine
vollständige Übereinstimmung zwischen der Bundeskanzlerin und mir".
Mit diesen Worten dementierte Reinhard Göhner in der ,,Saarbrücker
Zeitung" (Freitagausgabe) anders lautende Medienberichte. Der
CDU-Bundestagsabgeordnete und Hauptgeschäftsführer der
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) war wegen
seiner Doppelfunktion in der Öffentlichkeit massiv in die Kritik
geraten. Merkel habe ihm gegenüber ,,in dieser Woche" noch einmal
versichert, dass sie ,,meine berufliche Tätigkeit neben dem
Abgeordnetenmandat genauso wie ich für die Dauer dieser
Legislaturperiode für vereinbar" hält. ,,Sie sieht darin kein
Problem." Auch der Fraktionschef, zwei seiner Stellvertreter und die
Partei im Wahlkreis hätten ihm gesagt, ,,dass sie meine Tätigkeit
unterstützen". ,,Sie akzeptieren, dass ich neben dem
CDU-Bundestagsmandat eine herausgehobene berufliche Position habe.
Auch der Präsident der BDA, Herr Hundt, ,,akzeptiert das
uneingeschränkt."
Göhner bekannte, dass er die Diskussion als ,,belastend" für die
Demokratie in Deutschland empfindet. Sie könnte dazu führen, ,,dass
Leute, die eine herausgehobene berufliche Tätigkeit ausüben, künftig
nicht mehr als Kandidaten für Parlamente zur Verfügung stehen". Die
Parlamente sollten aber ein Spiegelbild der Gesellschaft sein. Dazu
gehöre ,,natürlich besonders die Wirtschaft". Göhner: ,,Es sind heute
viel zu wenig Vertreter aus der Wirtschaft in den Parlamenten, auch
im Bundestag." Einen Interessenkonflikt habe er jedenfalls in den 23
Jahren seiner Parlamentstätigkeit ,,bisher nicht erlebt".
Originaltext: Saarbrücker Zeitung
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