Prof. Achim Bachem neuer Vorstandsvorsitzender

(04.10.2006) (ots) - Prof. Achim Bachem, bisher Vorstand im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ist seit Anfang Oktober neuer Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich. Er hat die Nachfolge von Prof. Joachim Treusch angetreten, der das Forschungszentrum fast zwanzig Jahren geleitet hat.

Der scheidende Vorstandsvorsitzende wurde in der vergangene Woche im Kreis von Mitarbeitern und Gästen verabschiedet. Für die Gesellschafter des Forschungszentrums, Bund und Land, sprachen der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel (BMBF) und Staatssekretär Michael Stückradt (MIWFT) Dank und Anerkennung aus. "Sie können das Zentrum in dem Bewusstsein verlassen, ein 'bestelltes Haus' zu hinterlassen und die Voraussetzung geschaffen zu haben, dass das Zentrum unter Leitung Ihres Nachfolgers auch weiterhin zuversichtlich in eine erfolgreiche Zukunft sehen kann", sagte Rachel.

Treusch, Professor für theoretische Physik, war seit 1987 Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich, bevor er 1990 die Leitung übernahm. Unter seiner Führung hat sich das Forschungszentrum vom kerntechnisch orientierten Zentrum zu einer modernen multidisziplinären Forschungseinrichtung gewandelt. Am Montag trat er offiziell sein neues Amt als Präsident der International University Bremen an.

"Prof. Bachem ist eine hervorragende Besetzung für den Vorstandsvorsitz", sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrates und Ministerialdirektor des BMBF Dr. Herbert Diehl. "Er wird mit seiner Erfahrung in der Informationstechnik die Rolle, die das Supercomputing für Jülich spielt, ausbauen und für viele weitere Forschungsbereiche nutzbar machen."

Prof. Achim Bachem war von 1996 bis 2006 Vorstandsmitglied des DLR und dort verantwortlich für Raumfahrt- und Verkehrsforschung sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Zuletzt holte er durch sein Verhandlungsgeschick im Programm Galileo das europäische Galileo-Kontrollzentrum zum DLR nach Oberpfaffenhofen.

Wissenschaftlich arbeitete Bachem in der kombinatorischen Optimierung (einem Spezialgebiet der Angewandten Mathematik) und war ab 1983 Direktor des Mathematischen Instituts an der Universität zu Köln. Weiterhin begleitete er den Aufbau des Supercomputings in Deutschland an vorderster Front.

Originaltext: Forschungszentrum Jülich Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=58706 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_58706.rss2



Pressekontakt: Angela Lindner, Pressesprecherin 02461-61-4661, a.lindner@fz-juelich.de

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