Neue OZ: Kommentar zu Parteien / CDU / Parteitag / Merkel
(ots) - Kein Risiko
Die CDU setzt personell auf Geschlossenheit: Angela Merkel mit
Top-Ergebnis als Vorsitzende wiedergewählt, auch ihre Stellvertreter
stehen für Kontinuität. Unter ihnen ist der Niedersachse Christian
Wulff erfreulich gestärkt. Lediglich Roland Koch, der von einem
Wahlkampf-Bonusweiter
Keine Einigung: Das deutsche Lotto ist weiter in Gefahr
(20.10.2006) (ots) - Das deutsche Lotto ist nach der
Ministerpräsidentenkonferenz weiter in Gefahr. "Offensichtlich waren
sich die Ministerpräsidenten in vielen Details nicht einig", sagte
Norman Faber, Präsident des Verbandes der Lotterieeinnehmer und
Spielvermittler am Freitag. "Immerhin haben wir jetzt weiter die
Chance, das größte Unheil bei Lotto und Lotterien noch zu
verhindern."
Faber begrüßt, dass die Ministerpräsidenten anscheinend endlich
zur Einsicht gekommen sind, dass vom Lottospiel und den Lotterien
keine echte Suchtgefahr ausgeht. "Wir erwarten jetzt, dass
konsequenterweise auch ab 2008 die Lotterieeinnehmer und gewerblichen
Spielvermittler auf Basis des neuen Staatsvertrages weiterhin
arbeiten und werben dürfen. Wenn im Internet regelrechte Casinos
erlaubt, private Lottovermittler aber ausgebremst werden, dann ist
das absurd." Ein Glücksspielstaatsvertrag mit den auf der heutigen
Pressekonferenz von Herrn Wulff angekündigten Ausnahmeregelungen sei
inkonsequentes Stückwerk und würde zigtausende kleine und
mittelständische Unternehmen in Deutschland gefährden.
Nach einer aktuellen Studie des ifo-Instituts drohen den Ländern
bei Verdrängung der Lotterieeinnehmer und gewerblichen
Spielvermittler Einnahmeverluste von bis zu 1 Milliarde Euro pro
Jahr. Hunderte von Millionen werden für Sportvereine, Wohlfahrt und
Kultur fehlen. 35.000 Arbeitsplätze im Lotto- und Lotteriewesen sind
in Gefahr. "Bis zur Ministerpräsentenkonferenz am 13. Dezember muss
eine Lösung gefunden werden, die weder Bundesländern und der
Wirtschaft noch Wohlfahrt und Breitensport schadet," so Norman Faber.
"Das sollte leicht sein: Es gibt keinen vernünftigen Grund, den heute
geltenden Lotteriestaatsvertrag überhaupt zu ändern."
Originaltext: Verband d. Lotterienehmer u. Spielverm.
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