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So fördern Ballaststoffe die Darmgesundheit
(djd). "Gut gekaut ist halb verdaut", sagt der Volksmund, und er hat Recht. Doch wer besorgt die andere Hälfte? Ganz einfach: Magen und Darm. Wie wichtig ihre Arbeit ist, wird den meisten erst bewusst, wenn sie nicht reibungslos funktionieren. 40 Prozent der Deutschen kennen Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen. Ursache
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Bayer MaterialScience eröffnet innovative Wege für Elektronik-Anwendungen / Kleine Pinzette als Technologieträger / "Schalterloser Schalter" - neue Werkstoff-Kombinationen machen es möglich
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(23.11.2006) (ots) -
Lässt sich ein schnöder Alltagsgegenstand wie eine Pinzette noch
entscheidend verbessern? Schließlich ist sie absolut simpel gebaut
und funktioniert seit Menschengedenken zuverlässig. - "Ein
entschiedenes ,Ja'", betont Ralph Schneider und greift nach einem
stromlinienförmigen Gegenstand aus Kunststoff mit schwarzem Kopf und
zwei transparenten Armen. Wie von Zauberhand leuchten die Greifer
auf, leiten das Licht zu den beiden Spitzen und erhellen einen
kleinen Punkt auf der Tischplatte. Im entscheidenden Moment das
Spotlight für einen zu ziehenden Stachel...
"Dieses kleine Ding hat das Zeug, dem Elektronikmarkt ganz neue
Impulse zu geben", erklärt Ralph Schneider. Die unter seiner
Federführung entwickelte Pinzette ist ein Technologieträger, in dem
eine neuartige und völlig unsichtbare Schaltertechnik steckt. Der
ehemalige Maschinenbau-Student ist heute mittendrin, statt nur dabei.
Was als Diplomarbeit bei der Bayer MaterialScience AG vor einigen
Monaten begann, mündete nach kurzer Zeit in einer Festanstellung im
Creative Center eines der größten Kunststoffproduzenten der Welt.
Hightech in Hummerscheren-Form: Die Innovation namens "EXTRACT"
verbindet mechanische Eigenschaften von Chemiewerkstoffen - die
gleichzeitig Licht oder Strom leiten - und Elektronik. Sie steht
damit für einen Technologiezweig, der in der Industrie immer mehr
Bedeutung erlangt. Fachleute nennen ihn "Mechoptronik", also das
Zusammenspiel von Mechanik, Optik und Elektronik.
Eckard Foltin, Leiter des Creative Centers, bringt es auf den
Punkt: "Unser Ziel ist es, Ideen unserer Kunden durch kreative
Lösungen Wirklichkeit werden zu lassen. Wir nennen das 'VisionWorks'.
In der Pinzette haben wir Werkstoffe in nie da gewesener Form
kombiniert. Dadurch übertragen wir ihnen neben bekannten
konstruktiven nun auch Licht leitende und später Daten übertragende
Funktionen. Damit ist der Weg für unzählige neue Anwendungen, zum
Beispiel in der Autoindustrie, geebnet."
Kernstück der Pinzette ist das "SmartSwitchSystem". Es lässt das
Licht bei Berührung durch die nahezu glasklaren Ärmchen fluten -
völlig ohne Knopf und Drähte. Der "schalterlose Schalter" besteht aus
dem transparenten Polycarbonat Makrolon®. Der Kunststoff ist mit
einem neuartigen Polyurethanlack beschichtet, den Bayer
MaterialScience gemeinsam mit der Partnerfirma KRD Coatings GmbH
entwickelt hat. Er ist abriebfest, chemisch sehr stabil und
elastisch. Sein wichtigstes Merkmal: die elektrische Leitfähigkeit.
Durch Berührung der Ärmchen schließt sich der Stromkreis und das
Licht geht an. Batterie, LEDs und andere elektronische Bausteine sind
im Kopf der Pinzette untergebracht. Dieser ist aus dem
thermoplastischen Polyurethan Desmopan® gefertigt, das die
empfindlichen elektrischen Komponenten im Inneren vor mechanischer
Belastung, Staub oder Spritzwasser schützt.
Das Ergebnis aus der interdisziplinären Zusammenarbeit von
Materialexperten, Ingenieuren, Betriebswirtschaftlern und externen
Spezialisten der Düsseldorfer Innovationsagentur "marktunddesign.com"
lässt nicht nur die Herzen von Technik-Freaks höher schlagen. Die
organisch fließende Form spricht diejenigen an, die einen Blick für
schöne Dinge haben. Und auch der Tastsinn kommt auf seine Kosten:
Angenehm glatt und anschmiegsam liegt "EXTRACT" in der Hand. Beide
Sinne verschmelzen in dem magischen Moment, wenn die leichteste
Berührung das Greifwerkzeug zum Erstrahlen bringt und den "schnöden
Gegenstand" für einen Augenblick dem Alltag entzieht ...
Mit einem Umsatz von 10,7 Milliarden Euro im Jahr 2005 gehört die
Bayer MaterialScience AG zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen.
Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von
High-Tech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen
für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung
finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie,
die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und
Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 40
Standorten rund um den Globus und beschäftigt etwa 18.800
Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des
Bayer-Konzerns.
Hinweis für die Redaktionen:
Unsere Presse-Informationen stehen im Presse-Server der Bayer
MaterialScience AG unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit.
News und Informationen über Produkte, Anwendungen und Services der
Bayer MaterialScience AG sind unter "www.bayerbms.de" zu erhalten.
Daten und Fakten speziell zum Unternehmen finden Sie unter
"www.fakten.bayerbms.de".
Hotline für Leseranfragen:
Fax: (0221) 9902-160
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft
gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen
der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene
bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere
Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die
Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft
wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese
Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die
Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische
Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die
Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche
zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige
Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Originaltext: Bayer MaterialScience AG
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=54953
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_54953.rss2
Ansprechpartner für die Redaktion:
Gerhard-Johannes Dressen,
Tel.: +49 214 30 66204,
Fax: +49 214 30 33779
eMail: gerhard-johannes.dressen@bayerbms.com
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