Informationen rund um Deutschland
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Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) schreibt zum CDU-Parteitag:
(ots) - Hat Angela Merkel Angst vor Steuersenkungen, ist
das Ausland entsetzt über ihre allzu ruhige Hand, redet sie die Krise
schön?
Die 1001 Delegierten beim CDU-Bundesparteitag in Stuttgart lassen
solch kritische Fragen der politischen Konkurrenz kalt. Mit 94
Prozent - und damit noch ein Deut besser als vor zwei weiter |

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Technologischer Durchbruch auf Pressekonferenz präsentiert: Aqua Society erzeugt unter wirtschaftlichen Bedingungen Strom aus Niedertemperaturwärme
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(21.12.2006) (ots) - Der Aqua Society GmbH ist es nach einem weiteren
Entwicklungsschritt nachweisbar gelungen, Strom aus thermischer
Energie zu erzeugen, die aufgrund ihres niedrigen Temperaturniveaus
bislang als Abwärme betrachtet wurde und in Fachkreisen als
wirtschaftlich nicht nutzbar gilt. Dies teilte Aqua Society in Herten
mit, wo am Donnerstag, den 21. Dezember 2006, das Verfahren der
Fachpresse vorgestellt wurde.
Nach Überzeugung des Unternehmens stellt das derzeit im Dauertest
befindliche Verfahren einen technologischen Durchbruch dar. Aqua
Society hat es mit einer Prototypanlage geschafft, unter
wirtschaftlichen Bedingungen Strom aus Abwärme mit
Ausgangstemperaturen von weniger als 90 Grad Celsius zu erzeugen.
Diese vergleichsweise niedrigen Temperaturen werden bereits im
Kühlwasserkreislauf eines Motors, beispielsweise dem einer
Biogasanlage oder eines Blockheizkraftwerkes, gemessen.
Bisher wird Wärme auf vergleichbarem Temperaturniveau außer für
Heizzwecke - wozu in vielen Fällen keine sinnvolle Möglichkeit
besteht - ungenutzt an die Umwelt abgegeben und somit keiner
wirtschaftlichen Nutzung zugeführt. Von ökologischer Bedeutung ist
zudem, dass der unter diesen Rahmenbedingungen erzeugte Strom keine
zusätzlichen CO2-Emissionen verursacht.
Optimierter ORC-Prozess führt zu höherer Stromausbeute
Bei dem Verfahren kommt ein optimierter ORC-Prozess ("Organic
Rankine Cycle") zum Einsatz. ORC-Module werden derzeit verstärkt in
Geothermie- oder Biomasse-Anlagen zur Stromerzeugung eingesetzt und
arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie der konventionelle
Wasserdampf-Prozess. Statt Wasser wird jedoch ein organisches
Arbeitsmedium mit einem niedrigen Siedepunkt verwendet, das als
Treibdampf eine Turbine antreibt.
Um die technischen Bedingungen der Entspannung - physikalisch
gesehen der Übergang eines Gases von einem höheren zu einem
niedrigeren Druck - im Hinblick auf den Wirkungsgrad und die
Stromausbeute an das niedrigere Temperaturniveau anzupassen, setzt
Aqua Society statt einer Turbine ein spezielles
Niederdruck-Entspannungsaggregat ein. Der entscheidende Vorteil
gegenüber herkömmlichen ORC-Prozessen besteht in den deutlich
geringeren Investitionskosten, wodurch der Prozess von Aqua Society
schon bei niedrigeren Temperaturen wirtschaftlich günstiger arbeiten
kann als dies mit konventionellen Verfahren möglich ist.
Test liefert Beweis für Verfahren, das technisch so bisher nicht
möglich war
Da die bisher ungenutzte Abwärme kostenlos zur Verfügung steht,
wird der Einsatz des von Aqua Society modifizierten ORC-Prozesses zur
Stromerzeugung bereits ab einem Wirkungsgrad von sechs bis acht
Prozent wirtschaftlich interessant. Diese Werte wurden bei dem noch
laufenden Dauertest nachhaltig erzielt und lassen eine erfolgreiche
Vermarktung der Anlagen in absehbarer Zeit realistisch erscheinen.
Aqua Society hat damit unter Beweis gestellt, was technisch bisher
als unmöglich galt: Unter wirtschaftlichen Bedingungen Strom aus
Wärme im Temperaturbereich bis 90 Grad Celsius zu erzeugen.
Der nächste Schritt ist die Produktion einer Kleinserie, deren
Anlagen im Praxistest an laufenden Blockheizkraftwerken - bevorzugt
in Verbindung mit Biogasanlagen - eingesetzt werden sollen. Die
ersten Anlagen werden voraussichtlich im Frühjahr 2007 an BHKWs
angekoppelt.
Die ökologischen und ökonomischen Vorteile der von Aqua Society
entwickelten Technologie liegen klar auf der Hand: Strom aus bisher
ungenutzter Abwärme ist CO2-neutral. Die Reduzierung der ansonsten an
die Umwelt abgegebenen Abwärme ist ökologisch sinnvoll. Und
volkswirtschaftlich ist die verbesserte Energieeffizienz interessant,
da vorhandene Wärme in veredelte Energie in Form von Strom
umgewandelt wird.
Das energetische und ökonomische Potenzial der
Niedertemperaturwärme wurde in einer Studie des Fraunhofer-Instituts
für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen
ermittelt, die im Auftrag von Aqua Society erstellt worden ist.
Zusätzlich zu der Abwärme aus industriellen Umwandlungsprozessen
können danach vor allem auch regenerative Energiequellen wie die
Geothermie oder die Solarthermie erschlossen werden, die sich im
Niedertemperaturbereich bewegen.
Die Aqua Society GmbH ist die operative Tochter der Aqua Society,
Inc., deren Aktien in Frankfurt (WKN: A0DPH0, ISIN: US03841C1009) und
New York (OTC BB: AQAS.OB) gehandelt werden.
Originaltext: Aqua Society, Inc.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=56717
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_56717.rss2
ISIN: US03841C1009
Pressekontakt:
Dr. Volker Schulz
Aqua Society GmbH
Zukunftszentrum Herten
Konrad-Adenauer-Straße 9-13
45699 Herten
Tel.: (02366) 30 52 54
E-Mail: presse@aqua-society.com
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