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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Rolle des Staates



(ots) - Von Roland Koch war zuletzt nicht viel zu hören - und wenn, dann war das nicht gerade positiv. Gestern aber hat der geschäftsführende hessische Ministerpräsident einen Paukenschlag im positiven Sinne gelandet. In einem Interview lehnte Koch die Rückkehr zur alten Pendlerpauschale rigoros ab und stellte weiter


Glaukom / Der schleichende Tod der Nervenfasern / Sogar normaler Augeninnendruck kann den Sehnerv schädigen

(22.01.2007) (ots) - Das Glaukom, oft auch Grüner Star genannt, ist die häufigste Ursache für schleichende Erblindungen durch eine Sehnervschädigung. Dies vor allem darum, weil es zu spät erkannt und behandelt wird, so Adel Massaad Leiter des IFGA. Leider gehören regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt auch bei jüngeren Menschen etwa ab dem 40. Lebensjahr immer noch nicht zum Standard.

Als Ursache der Schädigung des Sehnervs und des Absterbens von Nervenzellen der Netzhaut galt bislang ein zu hoher Augeninnendruck. Doch viele weitere Faktoren wie Störungen der Blutversorgung im Auge können ein Glaukom verursachen. Alarmierend ist allerdings die Tatsache, dass selbst normale Augeninnendruckwerte - unter 21 mmHg - kein sicheres Indiz für einen Glaukomausschluß sind. Unbekannt ist bei vielen Augenärzten die Tatsache, daß 50% aller Glaukom-Patienten einen normalen Augeninnendruck haben. Darum, so rät Dr. Norbert Freiburg 1. Vorsitzender vom Bundesverband der Augen-Diagnostik-Centren, sollten Patienten auf eine umfangreiche Glaukom-Diagnostik, die die Betrachtung des Sehnervkopfes einschließt, bei der Vorsorgeuntersuchung bestehen.

Rechtzeitig erkannt, läßt sich der Augeninnendruck nämlich meist mit Augentropfen sehr gut regulieren. Die Tropfen bewirken entweder einer Verbesserung des Kammerwasserabflusses oder aber eine Hemmung dessen Produktion. "Oft werden Betablocker zur Druckregulierung eingesetzt", erläutert Dr. Freiburg, "hier besteht allerdings das Nebenwirkungsrisiko von Herzrhythmus- oder auch massiven, asthmaartigen Atemstörungen. Zudem "vergessen" viele Patienten beim Besuch ihres Hausarztes im Falle anderer Erkrankungen, anzugeben daß sie Augentropfen mit Betablockern einsetzen. Dies kann wiederum zu massiven Wechselwirkungen mit andere Medikamenten führen."

Originaltext: Institut für Gesundheitsaufklärung Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=57771 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_57771.rss2

Pressekontakt: Institut für Gesundheitsaufklärung Westwall 43 47608 Geldern Tel.: 02831 - 1 33 08 60 Fax: 02831 -1 33 08 59 Mail: info@ifga.net

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