(ots) - Der saarländische SPD-Chef Heiko Maas hat die
Einführung einer einheitlichen Kinder-Grundsicherung von monatlich
400 Euro pro Kind gefordert, die insbesondere Kinder aus
Hartz-IV-Familien besser stellen soll. Als Grund für seinen Vorstoß
nannte Maas gegenüber der Saarbrücker Zeitung (Freitag-Ausgabe)weiter
Die Zukunft von Wasserstoff und Feinstaub in der Atmosphäre / Jülicher Forscher liefern wichtige Beiträge zum aktuellen UNO-Klimareport
(05.02.2007) (ots) - Als einer der Coautoren beurteilte der Jülicher
Wissenschaftler Martin Schultz in dem am Freitag veröffentlichten
UNO-Klimabericht die Klimarelevanz des potenziellen Energieträgers
Wasserstoff. Sechs Jahre trugen Experten aus über 130 Ländern den
internationalen Wissensstand zu Änderungen des Weltklimas für diesen
vierten Klima-Report zusammen liefern damit die Grundlage für
Diskussionen zum Klimawandel.
Wasserstoff wird als ein möglicher Energieträger der Zukunft
gehandelt. "Es ist daher wichtig, seine Bedeutung für die Umwelt
genauer zu verstehen", erklärt Martin Schultz. "Man weiß inzwischen,
dass Wasserstoff einen gewissen Einfluss auf die
Selbst-Reinigungskraft der Atmosphäre hat. Er könnte mit dazu
beitragen, dass das Ozonloch in der arktischen Stratosphäre langsamer
zuheilt als dieses aufgrund des Rückgangs von
Fluorchlorkohlenwasserstoffen zu erwarten wäre."
Zudem wollen die Jülicher in einem EU Projekt (EUCAARI) die
Wechselwirkungen zwischen Aerosolen, Wolkenbildung und
Klimaveränderung ergründen und beantworten, wie sich der globale
Temperaturanstieg auf die Freisetzung und den Abbau von kleinsten
Teilchen - Aerosole - und anderen Schadstoffen in der Luft auswirkt.
Einig sind sich die Experten des IPCC-Reports darüber, dass der
Mensch den Anstieg des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der
Atmosphäre verursacht. Einer der größten organischen
Kohlenstoffspeicher ist der Boden mit 1600 Giga-Tonnen Kohlenstoff.
Jülicher Umweltforscher untersuchen, welchen Einfluss der
prognostizierte Temperaturanstieg im Zusammenhang mit dem
Bodenwassergehalt, aber auch Pflanzen auf die CO2-Speicherfähigkeit
und Freisetzung des Bodens haben. In dem 12 Millionen Euro Projekt
"Transregio" beobachten die Wissenschaftler unter über einen Zeitraum
von 15 Jahren, wie sich verändernde Landschaftsstrukturen auf das
Klima auswirken. Ergänzt durch Fernerkundungsdaten wollen die
Wissenschaftler letztendlich mit Modellen simulieren, wie sich das
Klima in der Region ändern wird.
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