Lungenhochdruck - Trotz Warnzeichen nie an eine ernste Erkrankung gedacht |
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| (23.05.2007) (ots) - "Erste Anzeichen der Erkrankung verspürte ich
etwa zwei Monate nach der Entbindung - ich war körperlich wenig
belastbar, alltägliche Dinge konnte ich nur sehr langsam und unter
großer Anstrengung erledigen. Ich dachte die Erschöpfung hat mit der
Schwangerschaft und Geburt zu tun. An eine ernstzunehmende Erkrankung
habe ich nie gedacht", berichtet Ulrike G. Doch bis zur Diagnose
Lungenhochdruck musste die junge Mutter eine Odyssee von Arzt zu Arzt
durchmachen. Der Lungenfacharzt diagnostizierte fälschlicherweise ein
belastungsabhängiges Asthma. Etwa einen Monat später erlitt Ulrike G.
eine Ohnmacht, nachdem sie eine Treppe schnell hoch gelaufen war.
Während der kurzen Bewusstlosigkeit waren Zuckungen aufgetreten.
Daher ging der konsultierte Neurologe von einem epileptischen Anfall
aus. Etwa zwei Wochen später kam es zu einer erneuten Ohnmacht,
wiederum nach dem Treppensteigen. Jetzt endlich wurde die richtige
Diagnose gestellt: pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH), wie der
Fachbegriff für die spezielle Form des Lungenhochdrucks der Patientin
lautet. Da die ersten Symptome des Lungenhochdrucks wie Atemnot oder Müdigkeit sehr unspezifisch sind, werden diese Anzeichen sowohl von den Betroffenen als auch von Ärzten häufig falsch interpretiert. Für eine erfolgreiche Therapie ist aber vor allem eine frühe Diagnose wichtig. Unbehandelt beträgt die Lebenserwartung von Patienten mit PAH nach der Diagnose im Durchschnitt drei Jahre - dank medizinischen Fortschritts gibt es neue Behandlungsmöglichkeiten, so dass die Lebenserwartung für viele Patienten gestiegen ist. Inzwischen sind einige Wirkstoffe wie Iloprost, Bosentan und Sildenafil für die Behandlung des arteriellen Lungenhochdrucks zugelassen. Eine wichtige Unterstützung fand Ulrike G. im Selbsthilfeverein pulmonale hypertonie e.v. (ph e.v.). Die Patientenvereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, das Krankheitsbild stärker in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit sowie von Ärzten und Gesundheitsspezialisten zu rücken. Denn immer noch ist der Aufklärungsbedarf in Sachen Lungenhochdruck sehr groß. Weitere Informationen zum Thema Lungenhochdruck stellt der ph e.v. gerne zur Verfügung oder unter www.phev.de. Originaltext: pulmonale hypertonie e.v. Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=66646 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_66646.rss2 Pressekontakt: pulmonale hypertonie e.v. Herrn Bruno Kopp Vorsitzender Bundesgeschäftsstelle Wormser Str. 20 D-76287 Rheinstetten Tel: 07242/952666 Fax: 07242/952667 E-Mail: info@phev.de Für die Nachricht "Lungenhochdruck - Trotz Warnzeichen nie an eine ernste Erkrankung gedacht" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / 185146 |
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