Kein Risiko beim Schutz geliebter Vierbeiner eingehen / Zur Floh- und Zeckenprävention stehen sichere Mittel zur Verfügung

(05.07.2007) (ots) - Zecken sind auf dem Vormarsch. In diesem Jahr ist die Plage - bedingt durch den milden Winter - besonders schlimm. Besonders Haustiere, die durch Wald, Wiesen und Gärten laufen, sind gefährdet, können aber mit verschiedenen Präparaten gut geschützt werden.

Doch eine Meldung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sorgt derzeit für Beunruhigung. Darin wird eindringlich davor gewarnt, Präparate mit dem Wirkstoff Permethrin, die für die Anwendung bei Hunden bestimmt sind, auch bei Katzen zu verwenden. Zur Floh- und Zeckenprävention stehen Hunde- und Katzenhaltern aber sichere Alternativen zur Verfügung. Zum Beispiel mit Mitteln, die den bewährten und verträglichen Wirkstoff Amitraz enthalten.

Nach Angaben des BVL können für Hunde vorgesehene Floh- und Zeckenmittel mit dem Wirkstoff Permethrin für Katzen tödlich sein. Demnach wurden innerhalb der vergangenen zwei Jahre in Deutschland rund 50 Katzen vergiftet. Die Hälfte davon starb an den Folgen der Behandlung mit dem für sie falschen Mittel.

Das Problem einer Verwechslung von Produkten für Hunde und Katzen entsteht vor allem, wenn beide gemeinsam in einem Haushalt leben. Besonders problematisch ist es, wenn Pipetten einzeln, ohne die dazugehörige Verpackung aufbewahrt werden. Dann kann der Tierhalter nicht mehr erkennen, welches Produkt für welches Tier geeignet ist. Auch Warnhinweise auf Beipackzetteln werden so nicht wahrgenommen.

Verwechslungen wirksam vorbeugen

Tierfreunde, die Hunde und Katzen gemeinsam halten, sollten deshalb ihren Tierarzt gezielt nach einem Produkt fragen, das Parasiten wirksam bekämpft, aber kein Permethrin enthält. Schwere gesundheitliche Folgen für die Katze werden damit schon im Vorfeld ausgeschlossen.

So setzt z.B. das neue Produkt von Fort Dodge zur Prävention und Behandlung von Zecken bei Hunden auf die bewährte Wirksamkeit und Verträglichkeit von Amitraz. Selbst bei einer versehentlichen Fehlanwendung wird damit eine Gefahr für die Katze vermieden. Denn Amitraz ist für Katzen nicht lebensbedrohlich.

Möglichen Verwechslungen wird zudem gezielt durch einen Farbcode vorgebeugt: Die Hundeprodukte sind gelb gekennzeichnet, die für Katzen blau. Und dies gilt nicht nur für die äußere Verpackung, sondern auch für die Pipetten selbst.

Was rät der Tierarzt als Experte? Auch Tierarzt Dr. Attila Szemes aus Köln kennt die Gefahr der Verwechslung und rät, verträglichere Produkte zu nutzen: "Katzenhalter wollen ihre Vierbeiner effektiv vor Parasiten schützen. Doch sie sind derzeit beunruhigt, dass sie ihr Haustier einer tödlichen Gefahr aussetzen können, wenn sie bei der Zeckenbekämpfung versehentlich auf ein Mittel für Hunde zurückgreifen. Diese Gefahr ist bei dem Wirkstoff Amitraz nicht gegeben. Denn obwohl wir auch hier die Anwendung des Hundemittels bei der Katze nicht empfehlen, können wir möglicherweise auftretende Nebenwirkungen effektiv und ohne bleibende Schäden für das Tier behandeln."

Amitraz kommt derzeit zwar in Produkten, die ausschließlich zur Prävention von Parasiten bei Katzen bestimmt sind, nicht zum Einsatz. Es wird aber in der Behandlung von akut bestehendem Befall - etwa mit Milben - verwendet. Dort hat es sich in wissenschaftlichen Studien als wirksam und verträglich erwiesen.

Originaltext: Fort Dodge Veterinär GmbH Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=67243 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_67243.rss2

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