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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Haushalt



(ots) - Steinbrücks Zahlensteinbruch wurde mit mehr oder weniger großem Grummeln von einer schwarz-roten Mehrheit abgenickt. Selbst der Buchungstrick mit den Milliarden für den Bankenrettungsschirm, die in einem Nebenhaushalt versteckt werden, wurde abgesegnet. Leider wird das Parlament so zur Magd der Regierung gemacht. weiter


ots.Audio: Es begann mit einer harmlosen Untersuchung und wurde zu einem Weg durch die Hölle - "Aus Liebe zu ihm", das neue Buch von Diana Beate Hellmann

(12.07.2007) (ots) -



Eine sehr bewegende Geschichte erzählt Diana Beate Hellmann in ihrem neuen Roman "Aus Liebe zu ihm". Es geht um sehr persönliche Einblicke in ihr Leben und das ihres Mannes, der an Prostatakrebs erkrankt ist. Die renommierte Schriftstellerin lebt mit ihrem Mann in Los Angeles und ich habe mit ihr telefoniert. Frau Hellmann, wann sind sie überhaupt auf die Idee gekommen, ein Buch über die Krankheit zu schreiben?

0-Ton: 40 Sekunden In 2003, ganz, ganz plötzlich. Bei uns ist das, im Gegensatz zu der Buchgeschichte, wo es in 2004, glaube ich, losgeht, im wirklichen Leben ist das 2001 passiert. Und ich habe fast zwei Jahre gebraucht, um überhaupt einigermaßen mit der ganzen Situation klarzukommen. Und dann stellte ich fest, dass ich überhaupt nicht klarkam. Und in dem Moment habe ich gedacht, so und jetzt kann ich anfangen, darüber zu schreiben. Ich habe auch lange mit meinem Mann vorher darüber geredet, ob er das überhaupt wollte. Und er war damals sehr präzise und hat gesagt, wenn er nicht damit nach draußen gehen muss und sagen muss: "Ich bin derjenige, der die Windeln braucht", ist das mit ihm in Ordnung.

Der Titel des Buches lautet ja: "Aus Liebe zu ihm". Was haben Sie aus Liebe zu ihm getan?

0-Ton: 23 Sekunden Ich glaube, ich habe aus Liebe zu ihm eigentlich nur eines getan: Das angenommen, als das was es war. Und die negativen Aspekte der Erkrankung, so positiv wie möglich zu sehen. Was sicherlich in meinem Alter, ich war damals 44, nicht so ganz einfach war. Aber ohne Sexualität kann das Liebesleben sehr viel intensiver werden, als man sich das vorstellt.

Mit "Zwei Frauen", haben Sie vor Jahren ihre eigene Krebskrankheit dokumentiert. Welche Parallelen gab es zwischen Ihrer Krankheit und der ihres Mannes?

0-Ton: 40 Sekunden Ich glaube gar keine, würde ich mal sagen. Ich war damals ein junges Mädchen, das keine Ahnung hatte, dass man sterben kann, wenn man so jung ist. Mein Mann ist Mediziner. Der hat, nachdem er die Operation hinter sich hatte und feststellt, dass es nicht so gelaufen war, wie er sich gehofft hat, hat er gleich weitergedacht und wusste, wo es hinläuft oder fürchtete zu wissen, wo es hinläuft besser gesagt. Ich glaube lediglich von dem emotionalen Ablauf, das hat mit sich erstaunt, dass er da genauso reagiert hat wie ich. So zunächst dieses, das kann nicht sein und dann die Wut und dann die Depressionen und dann so langsam aber sicher dahin zu gehen, dass man es akzeptiert.

Würden Sie Männern raten, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen?

0-Ton: 25 Sekunden Dringendst! Ich kann nur jedem Mann anempfehlen, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Und zwar, wenn man das in seiner Familie hat, sollte man noch früher gehen. Mein eigener Mann war erst 52 Jahre alt, als er die Diagnose bekam, hatte überhaupt gar keine Symptome. Wir haben das lediglich durch einen Bluttest herausgefunden.

Und dass Krebsvorsorgeuntersuchungen ein Muss sind, weiß man erst recht, wenn man das Buch "Aus Liebe zu ihm", das im Lübbe Verlag erschienen ist, gelesen hat. Diana Beate Hellmann erzählt ganz offen, aber einfühlsam und sensibel, über die immer wiederkehrenden Misserfolge und kleinen Erfolge, die dieser Leidensweg mit sich bringt.

ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an desk@newsaktuell.de.

Originaltext: Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co. KG Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52051 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_52051.rss2

Pressekontakt: Kontakt: Verlagsgruppe Lübbe GmbH &Co., Frau Barbara Fischer, Tel: 02202/ 121 307

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