Taten sagen mehr als Worte Freiwillige Selbstkontrolle der Pharmaindustrie nur ein Feigenblatt |
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| (07.08.2007) (ots) - Der Austritt des Bundesverbandes der
Pharmazeutischen Industrie (BPI) aus dem Verein der freiwilligen
Selbstkontrolle der Pharmaindustrie (FSA) macht nach Ansicht der
Spitzenverbände deutlich, dass eine große Anzahl der
Pharmaunternehmen nicht an einer Kontrolle ihrer Marketingaktivitäten
interessiert ist. Nach dieser Entscheidung stellt sich noch mehr als
zuvor die Frage, ob die freiwillige Selbstkontrolle noch ernst zu
nehmen ist oder zur reinen Imagemaßnahme degeneriert. Dies ist umso
bedenklicher, da eine Vielzahl der durchgeführten Kongresseinladungen
und An-wendungsbeobachtungen zumindest unter dem Verdacht steht, nur
der Absatzförderung zu dienen. Die freiwillige Selbstkontrolle war und ist sicherlich kein optimales Instrument, um echte Transparenz herstellen zu können. Wenn sich aber nun ein Verband und seine Mitgliedsunternehmen in einer einmaligen Aktion so eindeutig gegen jegliche Transparenz wehren, weist dies auf eine Grundhaltung zur Frage der Korruption hin. Es war schon ein trauriges Zeichen, dass sich nur die Hälfte der Mitgliedsunternehmen zu einem Beitritt entschlossen hat. Dass nun aber diese 128 Unternehmen nahezu geschlossen austreten - und dies auf Aufforderung des eigenen Verbandes - macht klar, dass Teile der pharmazeutischen Industrie ihre Glaubwürdigkeit bezüglich einer konsequenten und transparenten Korruptionsbekämpfung aufgeben. Die Ankündigung des BPI, 2008 eine eigene Kontrollinstanz zu gründen, ist nach Ansicht der Spitzenverbände nicht überzeugend: 2006 teilweise beizutreten, 2007 vollständig auszutreten und 2008 wieder etwas anderes anfangen zu wollen, dies ist kein glaubwürdiger Fahrplan gegen Korruption. Originaltext: Spitzenverbände der Krankenkassen Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55471 Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_55471.rss2 Pressekontakt: Kontakt: IKK Bundesverband Pressesprecher: Joachim Odenbach Tel.: (02204) 44-111 Fax: (02204) 44-455 e-mail: joachim.odenbach@bv.ikk.de 197310 |
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Kitkat: Süßes mit bitterem Beigeschmack / Greenpeace enthüllt, wie Nestlé zum Aussterben der Orang-Utans beiträgt (ots) - Die Produktion von Schokoriegeln wie Kitkat von
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