BARMER: Kinder brauchen starke Partner

(11.09.2007) (ots) - Rund zehn Prozent der Kinder in Deutschland haben Asthma, über 16 Prozent leiden an einer allergischen Erkrankung, bei 22 Prozent liegen psychische Auffälligkeiten vor, 15 Prozent sind übergewichtig. "Wenn wir nicht energisch gegensteuern, wird die heutige Kindergeneration die erste sein, deren Lebenserwartung nicht über der ihrer Elterngeneration liegen wird", erinnert Dr. Johannes Vöcking, Vorstandsvorsitzender der BARMER, anlässlich des Weltkindertages. "Es ist fünf nach zwölf, wenn es um die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen geht", so Vöcking weiter. Die Leistungen im Gesundheitswesen zukunftsfähig gestalten heißt für mich daher auch: Vorrang für Kinder und Familie." Die Kinder brauchen starke Partner, wenn es darum geht, gesünder groß zu werden. Aber auch die beste Hilfe, wenn sie denn krank geworden sind.

So habe die BARMER allein 2006 für stationäre Behandlungen von Kindern 290 Millionen Euro ausgegeben. Jeden Tag des letzten Jahres wandte sie rund 300.000 Euro für Kinder-Arzneimittel auf. Zu den Leistungsausgaben für die rund 800.000 bei ihr versicherten Kinder bis zwölf Jahren gehörte die Finanzierung der rasant steigenden Verordnungen für psychotherapeutische Behandlung, die 50 Millionen Euro kostete, ebenso wie die 25 Millionen Euro für logopädische Behandlungen.

Neben der Finanzierung einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung sieht Vöcking Herausforderungen vor allem in der Prävention. "Wir möchten schon den Kleinsten zeigen, dass man für ein gesundes Leben sehr viel selber tun kann. Dabei helfen Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen genauso wie ein gesunder Lebensstil", so Vöcking. Die BARMER belohne deshalb bereits Kinder ab fünf Jahren für gesundheitsbewusstes Verhalten. Seit seinem Start haben sich am Kinder-Bonusprogramm der BARMER 70.000 Mädchen und Jungen beteiligt. Mit ihrem Kinder-Turn-Test hat die BARMER in wenigen Monaten rund 300.000 Kindern und deren Eltern einen Überblick über ihre körperliche Fitness verschafft.

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Für Rückfragen: BARMER-Presseabteilung, Susanne Uhrig, Telefon 018 500 99 14 21

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