Lungenhochdruck - mit Bewegungstraining weiter kommen |
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| (24.09.2007) (ots) - Für Lungenhochdruckpatienten können
übermäßige Anstrengungen lebensgefährlich werden, denn bei ihnen ist
das rechte Herz durch den erhöhten Druck in den verengten
Lungengefäßen stark belastet. Je nachdem wie weit die chronische
Krankheit fortgeschritten ist, schränkt sich der Handlungsspielraum
und der Radius der Patienten immer weiter ein. Als wichtigste
Maßnahme zur Senkung des Mortalitätsrisikos galt bisher absolute
Schonung. Doch eine klinische Studie hat gezeigt, dass
Lungenhochdruckpatienten trotz lebensbedrohlicher Krankheit in
Grenzen wieder aktiv werden können. Patienten mit Lungenhochdruck erleben Anstrengung und Atemnot schon bei alltäglichen Handlungen. Arbeit oder Haushalt lassen sich kaum noch bewältigen. Staubsaugen, Fensterputzen oder gar Bettenmachen bedeuten eine übermäßige Anstrengung und führen zu starker Atemnot. Beim Treppensteigen ist nach wenigen Stufen Schluss. Wäschekörbe und Einkaufstaschen werden zu bleiernen Lasten, die an die Leistungsgrenze gehen. Selbst die tägliche Körperpflege wie Duschen oder Haare waschen kann bei fortgeschrittenem Lungenhochdruck zu einer Herausforderung werden. Liebgewordene Hobbys wie die Gartenarbeit oder der Spaziergang werden unmöglich, der Beruf kann nicht mehr ausgeübt werden. In den letzten Jahren sind neue Wirkstoffe wie z. B. Iloprost, Bosentan und Sildenafil entwickelt worden, die das Herz gezielt entlasten können - eine Voraussetzung dafür, dass die Patienten trotz der schweren Krankheit wieder aktiv werden können. Die klinische Studie, für die Ärzte und Physiotherapeuten der Uniklinik Heidelberg ein spezielles Trainingsprogramm entwickelt hatten, bestätigt, dass dies gefahrlos möglich ist. Das Fazit des Studienleiters Privatdozent Dr. med. Ekkehard Grünig: "Ein wohldosiertes Bewegungstraining mit Atemübungen, das unter stationärer Begleitung begonnenen wird, ist eine Ergänzung der medikamentösen Therapie bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenhochdruck. Die Leistungsfähigkeit der Kranken kann sich wieder verbessern. Selbst wenn die Betroffenen im Alltag lernen müssen, ihre persönlichen Grenzen zu akzeptieren, bedeutet es ein Mehr an Lebensqualität, wenn sie wieder Schritt für Schritt weiter kommen. Weitere Informationen zum Thema Lungenhochdruck stellt der Selbsthilfeverein pulmonale hypertonie e.v., Bundesgeschäftsstelle, Wormser Str. 20, 76287 Rheinstetten, gerne zur Verfügung oder unter www.phev.de . Originaltext: pulmonale hypertonie e.v. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66646 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66646.rss2 Redaktion: Medizin & PR GmbH - Gesundheitskommunikation Im Klapperhof 33a 50670 Köln Bei Rückfragen: Birgit Dickoré 0221 / 77 543 - 11 Iris Schürger 0221 / 77 543 - 16 Ricarda Wille 0221 / 77 543 - 14 E-Mail: kontakt@medizin-pr.de Für die Nachricht "Lungenhochdruck - mit Bewegungstraining weiter kommen" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / 206234 |
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