Informationen rund um Deutschland
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Börsen-Zeitung: Staatsbankrott Kommentar zum drohenden Staatsbankrott Islands, von Gottfried Mehner.
(ots) - Die gesamte Finanzwelt droht
auseinanderzufliegen. Warum sollte da die Nachricht, dass es auf
Island derzeit noch gewaltiger zischt und brodelt als sonst, weil
neben den Geysiren auch das Finanzsystem aus dem letzten Loch pfeift,
für große Aufregung sorgen? Weil sich hier in einem Brennglas das
beobachten lässt, weiter |

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Flutopfer in Afrika brauchen langfristige Unterstützung / Bündnis "Entwicklung hilft": Bevölkerung auf Klimaextreme vorbereiten
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(27.09.2007) (ots) - Hunderttausende von Afrikanern, die durch die
Flutkatastrophe in der Sahelzone ihre Häuser und ihre Ernte verloren
haben, brauchen neben der Nothilfe auch Unterstützung beim
Wiederaufbau. "1,5 Millionen Menschen, die bereits in extremer Armut
leben, haben ihre Lebensgrundlagen verloren. Wir müssen ihnen akut
helfen und sie dabei unterstützen, sich auf eine Zukunft mit
Klimaextremen vorzubereiten", erklärte der Regionalkoordinator der
Deutschen Welthungerhilfe in Uganda, Kurt Lange, am Donnerstag für
das Bündnis "Entwicklung hilft". Das Bündnis ist ein Zusammenschluss
von "Brot für die Welt", Deutscher Welthungerhilfe, medico
international, MISEREOR und terre des hommes. Die Mitglieder des
Bündnisses "Entwicklung hilft" sind zum Beispiel in Uganda, Ghana und
Burkina Faso aktiv, um die Menschen erst einmal vor den Auswirkungen
der Überschwemmungen zu schützen und sie dann in die Lage zu
versetzen, wieder Landwirtschaft zu betreiben.
Die Welthungerhilfe wird nach Angaben von Kurt Lange in den
Distrikten Lira und Oyam im Norden Ugandas 3000 Nothilfe-Pakete sowie
800 Wiederaufbau-Pakete verteilen. Ein so genanntes Nothilfe-Kit
enthält neben Decken noch Plastikplane, Moskitonetze und
Wasserreinigungstabletten; das Wiederaufbau-Kit besteht aus Hammer,
Schubkarre, Spaten, Rechen und Sichel und reicht für mehrere
Familien. In der Region unterstützt die Organisation bereits etwa
12.000 Rückkehrerfamilien, die sich nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs
wieder eine Existenz in ihrer Heimat aufbauen wollen.
In Nord-Uganda sind 95 Prozent der Ernte zerstört, berichtet Kurt
Lange weiter. "Und erst Mitte Februar beginnt die nächste Aussaat.
Zwischenzeitig sind die Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen."
Er bestätigt die Beobachtungen von Experten, dass sich die
Klimaphänomene in der Sahelzone verschärft haben. "In diesem Jahr hat
es seit Juli durchgeregnet, das war aber die Trockenzeit. Regen- und
Trockenzeiten verschieben sich." Die sich verschärfenden
Klimaphänomene im Sahel müssen deshalb auch langfristig bei der
Entwicklungsarbeit berücksichtigt werden, damit sich solche
Katastrophen nicht jedes Jahr wiederholen.
Die Menschen in mindestens 22 Ländern der Sahelzone sind durch die
Überschwemmungen in ihrer Existenz bedroht: Ihre Felder und Gärten
liegen in den fruchtbaren Flusstälern, die nun schon seit Wochen
unter Wasser stehen. Gemüse und Früchte, aber auch
Grundnahrungsmittel wie Hirse, Mais und Yams-Wurzeln verderben in den
Fluten. Partnerorganisationen des Bündnisses aus Burkina Faso und
anderen Ländern berichten ferner, dass auch die Lehmhäuser, die an
das trockene Klima der Region angepasst sind, andauernder
Feuchtigkeit nicht Stand halten. Burkina Faso ist laut UN-Statistik
das drittärmste Land der Welt.
Das Bündnis "Entwicklung hilft" bittet die deutsche Bevölkerung um
Spenden auf das
Spendenkonto 51 51
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Stichwort "Flut Sahel"
Online-Spenden: http://www.entwicklung-hilft.de/198.html
Für Interviews steht der Regionalkoordinator der Deutschen
Welthungerhilfe in Uganda, Kurt Lange, zur Verfügung. Telefon:
00256-414-266 205 Handy: 00256-77 2 218 182
Originaltext: Bündnis Entwicklung hilft
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/61673
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_61673.rss2
Pressekontakt:
Kerstin Reisdorf
0228/9096623
presse@entwicklung-hilft.de
www.entwicklung-hilft.de
207009 |
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