Rheinische Post: Ablass beim Gas Kommentar VON ANTJE HÖNING
(ots) - Viele Gaskunden sind sauer. Vergleiche zeigen
ihnen, dass einige Anbieter erheblich teurer sind als andere. Zudem
bleiben die Gaspreise auf breiter Front hoch, obwohl sich der
Ölpreis, an den das Gas gebunden ist, gegenüber dem Sommer mehr als
halbiert hat. Bei Preiserhöhungen waren die Unternehmen meist
schneller.weiter
(10.10.2007) (ots) - Mit fundierten Informationen will die BARMER
ihren Versicherten intensiver bei der Entscheidung über individuelle
Gesundheitsleistungen helfen. "Wir sehen einen wachsenden
Beratungsbedarf, allein schon aufgrund der Tatsache, dass
Versicherten immer häufiger solche Leistungen angeboten werden", so
Birgit Fischer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BARMER.
Kern des neuen Beratungsangebots ist eine umfangreiche Bewertung
typischer Individueller Gesundheitsleistungen auf der Internetseite
der BARMER. Neben Erläuterungen zu Methoden wie der Messung des
Augeninnendrucks, zusätzlicher Ultraschalluntersuchungen während der
Schwangerschaft oder der PSA-Bestimmung zur Früherkennung von
Prostatakrebs geht es dabei immer auch um die Klarstellung, was
tatsächlich unter die Individuellen Gesundheitsleistungen fällt und
welche Methoden von der Krankenkasse übernommen werden.
Grundsätzlich sieht Fischer in Individuellen Gesundheitsleistungen
(IGeL) eine durchaus sinnvolle Ergänzung des umfassenden
Leistungskataloges gesetzlicher Krankenkassen. "Diesen Zweck erfüllen
sie aber nur, wenn der persönliche Nutzen des Patienten im
Vordergrund steht", betont Fischer. Die Kassenärztliche
Bundesvereinigung zähle zu den IGeL-Leistungen, was von Patienten
nachgefragt wird, was ärztlich empfehlenswert oder vertretbar sei.
Dies könne jedoch nicht mit medizinischer Notwendigkeit oder
gesicherter Qualität gleichgesetzt werden.
Eine wissenschaftliche Studie hatte erst kürzlich über einen
deutlichen Anstieg der Angebote Individueller Gesundheitsleistungen
an gesetzlich Krankenversicherte berichtet. Besonders auffällig
dabei: Die Mehrheit der Leistungen wurde ohne schriftliche
Vereinbarung vorgenommen, in einem Fünftel der Fälle gab es nicht
einmal eine Rechnung. Die Informationen der BARMER sind unter
www.barmer.de abrufbar. Komplettiert werden sie durch eine Checkliste
fürs richtige "IGeLn" und weiterführende Links zum Thema.