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37°-Reportage "Wunschkind von der Samenbank" führt verschiedene Perspektiven der Samenspende vor Augen
(ots) - Aus der Perspektive aller Beteiligten betrachtet der
Film "Wunschkind von der Samenbank", den das ZDF am Dienstag, 13.
Januar 2009, 22.15 Uhr, in seiner Reihe "37°" ausstrahlt, das
sensible Thema. Ulrike Baur lässt in ihrer Reportage ein Elternpaar,
einen Samenspender und ein "Kind" aus weiter |

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Neues Verguetungssystem hat Bewegung in Krankenhauslandschaft gebracht / Mehr Transparenz und mehr Wirtschaftlichkeit
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(15.10.2007) (ots) -
Spitzenverbaende der gesetzlichen Krankenkassen
AOK-Bundesverband, Bonn
BKK Bundesverband, Essen
IKK-Bundesverband, Bergisch Gladbach
Knappschaft, Bochum
See-Krankenkasse, Hamburg
Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V., Siegburg
AEV - Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V., Siegburg
Die Einfuehrung des neuen DRG-Verguetungssystems in den
Krankenhaeusern hat zu mehr Transparenz und zu einer hoeheren
Wirtschaftlichkeit in der medizinischen Versorgung der Krankenhaeuser
gefuehrt, erklaeren die Spitzenverbaende der gesetzlichen
Krankenkassen. Der durch das Verguetungssystem initiierte Preis-,
Leistungs- und Qualitaetswettbewerb hat Bewegung in die
Krankenhauslandschaft gebracht. In vielen Krankenhaeusern wurden
notwendige Umstrukturierungen vorgenommen, Leistungen konzentriert
und die Ablaeufe wirtschaftlicher und patientenfreundlicher
gestaltet. Im Uebrigen sind auch die Leistungserbringer in den
Krankenhaeusern selbst mit der Einfuehrung des DRG-Systems
ueberwiegend zufrieden, wie die juengste Umfrage des BMG zeigt.
Auch die Qualitaet der Patientenversorgung steigt stetig, was
durch die Ergebnisse des Qualitaetssicherungsverfahrens
(BQS-Verfahren) aus 2006 belegt wird. Das Verfahren wurde von der
Selbstverwaltung entwickelt und spaeter vom Gesetzgeber uebernommen,
um moeglichen negativen Wirkungen dieses Preissystems zu begegnen.
Erstmals muessen Krankenhaeuser in den Qualitaetsberichten in diesem
Jahr zum Teil ihre individuellen BQS-Ergebnisse angeben. Damit haben
die Patientinnen und Patienten die Moeglichkeit, sich ein genaueres
Bild ueber die Qualitaet und die Leistungen der Krankenhaeuser zu
machen und eine geeignete Klinik auszusuchen.
Viele Krankenhaeuser haben sich dem Wettbewerb erfolgreich
gestellt und durch intelligente Arbeitszeitmodelle, durch
Erschließung neuer Geschaeftsfelder zum Beispiel im ambulanten
Bereich oder in der Rehabilitation, durch Fusionen oder auch
Privatisierung von Krankenhaeusern Effizienzsteigerungen erzielt. Das
von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) seit Monaten
gezeichnete duestere Bild der Finanzsituation in deutschen Kliniken
stimmt deshalb nicht mit der Realitaet ueberein, erklaerten die
Spitzenverbaende. Einige Kliniken und Klinikketten erzielen unter
den Bedingungen des neuen Finanzierungssystems Jahr fuer Jahr
Umsatzsteigerungen und Millionengewinne. Andere Krankenhaeuser
hingegen scheinen diese Entwicklung verschlafen zu haben und klagen
nun ueber zu wenig Geld.
Den Darstellungen der DKG steht entgegen, dass trotz einer
Reduzierung der Verweildauer die Krankenhausausgaben in den letzten
zehn Jahren stetig gewachsen sind und ueber den beitragspflichtigen
Einnahmen liegen. In den Jahren 1996 bis 2006 stiegen die Loehne und
Gehaelter der Mitglieder und damit die beitragspflichtigen Einnahmen
der Krankenkassen um 9,86 Prozent, waehrend die Krankenhausausgaben
pro Mitglied im gleichen Zeitraum um 22,50 Prozent stiegen. Die
durchschnittliche Verweildauer in den Krankenhaeusern lag dagegen in
1996 noch bei 10,8 Tagen, in 2006 bei 7,58 Tagen. Der Vergleich
zwischen der Entwicklung der Krankenhausausgaben und der
Grundlohnsummenentwicklung zeigt ueberdies, dass die
Veraenderungsrate jaehrlich deutlich ueberschritten wird, was u. a.
auf diverse außerbudgetaere Tatbestaende und finanzielle
Beteiligungen der Krankenkassen an gesetzlich initiierten Projekten
(z. B. Weiterbildung der Allgemeinmedizin) zurueckzufuehren ist.
Die Spitzenverbaende der Krankenkassen forderten die Beteiligten
auf, sich dem Wettbewerb zu stellen und gemeinsam im Interesse der
Patientinnen und Patienten eine qualitaetsgesicherte Versorgung
sicherzustellen.
Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internet unter
www.gkv.info
Originaltext: Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/63905
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_63905.rss2
Pressekontakt:
Federfuehrend fuer die Veroeffentlichung:
Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V.
AEV - Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V.
Frankfurter Str. 84, 53721 Siegburg
Ansprechpartnerin: Michaela Gottfried, Tel.: 0 22 41 / 1 08 - 2 93
Tel.: Presse Berlin: 0 30 / 25 93 09 30
e-Mail: presse@vdak-aev.de
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