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(16.11.2007) (ots) - Um den Opfern des Hurrikans in Bangladesh schnell
helfen zu können, ruft das Bündnis "Entwicklung hilft" zu Spenden
auf. Der Wirbelsturm hatte gestern eine Schneise der Verwüstung in
Bangladesch hinterlassen. Nach ersten Schätzungen kamen 240 Menschen
ums Leben. Beim Symposium des Bündnisses zu nachhaltiger Entwicklung
und Katastrophenvorsorge am Mittwoch in Bonn hatte der "Brot für die
Welt"- Partner Abdul Matin, Direktor der NRO International Voluntary
Services in Bangladesch, vor dem Unwetter gewarnt und mehr Mittel für
die Vorsorge in seinem Land gefordert. Da Bangladesch durch seine
Lage und durch den Klimawandel immer extremen Naturereignissen
ausgesetzt sei, nütze es nichts nur Nothilfe zu leisten. "Die
Bevölkerung muss dabei unterstützt werden, sich auf solche Gefahren
vorzubereiten." Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von "Brot für die
Welt", Deutscher Welthungerhilfe, medico international, MISEREOR und
terre des hommes. Alle fünf Hilfswerke arbeiten mit ihren Partnern
vor Ort daran, Not zu lindern und Katastrophenvorsorge durch
nachhaltige Entwicklungsmaßnahmen zu erreichen.
Nach Berichten der Bündnispartner aus Bangladesch hat der Zyklon
eine 70 Kilometer breite Schneise geschlagen. Dort sind alle Hütten
und Häuser der vorwiegend armen Bevölkerung zerstört. Das
Frühwarnsystem über Satellit hat funktioniert und die Bevölkerung
konnte Zuflucht in den Schutzbauten finden, die nach dem schlimmen
Wirbelsturm von 1991 entlang der Küste gebaut worden sind. Sie können
jeweils 2000 bis 2500 Personen aufnehmen. Die von den schutzsuchenden
Menschen verlassenen Häuser und Dörfer sind allerdings größtenteils
zerstört. Unglücklicherweise stand die Reisernte kurz bevor, die
innerhalb der 70-Kilometer-Zone komplett vernichtet wurde. Nun stehen
die Menschen vor dem Nichts und haben auch keine Ernte in Aussicht.
Partner-Organisationen des Bündnisses engagieren sich seit Jahren
in dieser von Naturkatastrophen sehr häufig heimgesuchten Region. Sie
haben wesentlich dazu beigetragen, dass staatliche Vorsorge-Systeme
auf Gemeindebasis etabliert wurden und funktionieren. Der Partner von
medico international, Gonoshastaya Kendra, ist vor Ort mit
Ärzteteams, die unmittelbar die Flüchtlinge versorgen. Sie machen
eine Bedarfserhebung und haben die technischen und logistischen
Kapazitäten, zerstörte Häuser zu errichten. Es fehlt ihnen allerdings
das Geld, betonte medico-Sprecherin Katja Maurer, Mitglied im
Vorstand des Bündnisses "Entwicklung hilft".
Für die Linderung der Not wie für den Ausbau der Vorsorgesysteme
bittet das Bündnis "Entwicklung hilft die deutsche Bevölkerung um
Spenden auf das
Spendenkonto 51 51
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort "Bangladesch"
Online-Spenden: http://www.entwicklung-hilft.de/spenden.html
Für Interviews stehen Ihnen zur Verfügung: Ulla Felsenstein, "Brot
für die Welt"», 0711/2159556 Katja Maurer, Pressesprecherin medico
international, 069/9443829
Originaltext: Bündnis Entwicklung hilft
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/61673
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_61673.rss2
Pressekontakt:
Kerstin Reisdorf
0228/9096623
presse@entwicklung-hilft.de
www.entwicklung-hilft.de
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