Rheinische Post: In NRW droht neuer Ärger um Gas-Pipeline
(ots) - Nach dem Streit um die geplant CO-Pipeline des
Bayer-Konzerns droht im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW jetzt
neuer Ärger um eine weitere Gas-Großleitung. Dies berichtet die
"Rheinische Post" in Düsseldorf (Samstagausgabe). Mit der neuen
Pipeline will der Stromkonzern RWE ab 2015 abgetrenntesweiter
Aral Studie "Trends beim Autokauf 2007" / Autokauf: Emanzipation und Rollentausch im Expresstempo / Frauen steigen aus Mini-Vans aus, Männer immer öfter ein
(19.12.2007) (ots) -
Frauen stellen beim Autokauf Familienfreundlichkeit stärker als
Männer in den Vordergrund und entscheiden sich für die dazu passende
Karosserieform? Von wegen! Frauen emanzipieren sich auch im Autohaus
und haben teilweise einen Rollentausch im Expresstempo vollzogen:
Innerhalb von nur zwei Jahren änderte das weibliche Geschlecht die
Ansichten und Präferenzen teilweise radikal. Die von Aral zum dritten
Mal aufgelegte Studie "Trends beim Autokauf" zeigt, dass Frauen und
Männer bei der Anschaffung eines neuen Wagens mit 25 beziehungsweise
27 Prozent inzwischen fast auf Augenhöhe an das Thema
Familienfreundlichkeit denken und es zu einem wichtigen Kaufkriterium
machen. Vor zwei Jahren interessierten sich noch 30 Prozent mehr
Frauen als Männer für diesen Aspekt. Bei der Frage nach der
bevorzugten Karosserieform zeigt das weibliche Geschlecht einer
bisherigen Domäne die kalte Schulter: Nur noch sechs Prozent von
ihnen erwägen die Anschaffung eines Mini-Vans. Vor zwei Jahren waren
es noch neun Prozent. Genau entgegen gesetzt haben sich in diesem
Segment die Vorlieben der Männer entwickelt: Bei ihnen hat sich das
Interesse an einem Mini-Van von vier auf elf Prozent nahezu
verdreifacht.
Das gesunkene Interesse für Mini-Vans bei den Frauen kommt dem
klassischen Kombi zu Gute, für den sich jeweils rund ein Viertel
beider Geschlechter entscheiden würde. In anderen Fahrzeug-Segmenten
sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern fast schon in Stein
gemeißelt und könnten kaum größer ausfallen: Fast ein Viertel der
Frauen würde sich für einen innenstadttauglichen Kleinwagen
entscheiden. Für die Herren ist diese preiswerte Form der
individuellen Mobilität praktisch keine Option. Nur fünf Prozent
ziehen den Kauf eines Cityflitzers überhaupt in Erwägung. Auch bei
Cabrios ist das Interesse der Damen erheblich größer als das der
befragten Männer. Die hingegen halten der klassischen Limousine mit
einem Anteil von 42 Prozent die Treue.
Frauen beweisen nicht nur bei der Wahl der Karosserieform mehr Mut
zum Wechsel. Auch bei der Sympathie für eine Marke zeigten Frauen im
Vergleich zur 2005 ebenfalls von Aral aufgelegten Studie ein deutlich
verändertes Verhalten. Den größten Sprung verzeichnete Audi: Für die
Ingolstädter begeistern sich inzwischen mehr Frauen als Männer - bei
den Frauen vervierfachte sich der Anteil von drei auf elf Prozent
nahezu. Eine ähnlich rasante Entwicklung verzeichnete Opel bei den
Damen mit einem Anstieg von vier auf satte zehn Prozent. BMW und
Mercedes finden hingegen kaum Zugang zu Frauen: Sie dümpeln mit einem
Anteil von jeweils vier Prozent im unteren Mittelfeld der Skala. Die
beiden deutschen Nobelmarken können sich dafür auf ihre treue
männliche Kundschaft verlassen, die zu zehn bzw. elf Prozent bei BMW
oder Mercedes kaufen wollen. Doch auch bei der Markenwahl gibt es für
Frauen und Männer einen gemeinsamen Nenner: Volkswagen verbuchte
sowohl bei Frauen als auch bei Männern erhebliche Zuwächse und steht
bei beiden Geschlechtern (Frauen 18 Prozent; Männer 21 Prozent) ganz
oben auf der Wunschliste.
Originaltext: Aral AG
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