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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Haushalt



(ots) - Steinbrücks Zahlensteinbruch wurde mit mehr oder weniger großem Grummeln von einer schwarz-roten Mehrheit abgenickt. Selbst der Buchungstrick mit den Milliarden für den Bankenrettungsschirm, die in einem Nebenhaushalt versteckt werden, wurde abgesegnet. Leider wird das Parlament so zur Magd der Regierung gemacht. weiter


Logistik für den 56. Hilfsflug des Friedensdorfes für verletzte Kinder aus Afghanistan steht

(13.02.2008) (ots) - Im vergangenen Jahr wurde das Friedensdorf 40 Jahre alt. Von den vier Jahrzehnten Hilfe für verletzte und kranke Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten bestimmen die Schicksale der Kinder Afghanistans die Geschicke des Friedensdorfes seit über 20 Jahren. Die ersten jungen Kriegsopfer vom Hindukusch wurden 1987 aufgenommen. Damals begann das große und von durchdachter Logistik geprägte Hilfsprogramm der Einrichtung für afghanische Kinder in Not. Weit über 3000 verletzte und kranke Mädchen und Jungen sind in den vergangenen 20 Jahren in der Oberhausener Friedensdorf-Einrichtung versorgt worden, tausenden anderer Kinder konnte man zusätzlich direkt in der Heimat helfen.

Das "Dorf" ist nicht nur ein "Zuhause auf Zeit", sondern bietet vor allem auch eine "therapeutische Gemeinschaft" für Kinder aus Kulturkreisen, die sich so sehr von unserem unterscheiden. Dieser Aspekt der Friedensdorf Arbeit ist enorm wichtig, die Kinder sollen umgehend und möglichst gesund an Körper und Seele wieder zurück in ihre Heimat und in die Obhut ihrer Familien gebracht werden. Im Friedensdorf können nicht nur die Kinder Afghanistans mit ihren Landsleuten die eigene Sprache sprechen, ein wenig ihre Kultur leben und ihre eigenen Lieder singen. Das tröstet sie und hilft, die Heimat nicht zu vergessen. Die Kontakte zu vielen ehemaligen Patienten bleiben auch nach der Rückkehr in die Familien bestehen. Zahlreiche Kinder benötigen eine medizinische, medikamentöse Weiterversorgung, die das Friedensdorf seit 20 Jahren für die ehemaligen Patienten sicherstellt.

Am 20. Februar 2008 wird zum 56. Mal in den zurückliegenden 20 Jahren ein Charterflugzeug des Friedensdorfes, aus Afghanistan kommend, in Deutschland erwartet. An Bord sind wieder über 100 kranke oder verletzte Kinder, davon mehr als 80 alleine aus Afghanistan, sowie Kinder aus Zentralasien und dem Kaukasus, die bei Zwischenlandungen des Flugzeuges der Tajik Air auf Flughäfen ihrer Heimatländer zusteigen werden. Während des Fluges werden die Kinder von Ärzten und Betreuern aus ihrem jeweiligen Kulturkreis begleitet.

Die Flüge des Friedensdorfes, die zweimal im Jahr zwischen Zentralasien und Deutschland pendeln, sind immer die quantitativ umfangreichsten der vielen Hilfseinsätze, die das Friedensdorf jährlich durchführt. Es ist nicht die größte Gruppe verletzter und erkrankter Kinder aus Afghanistan, die das Friedensdorf im Februar bundesweit in Kliniken unterbringen wird. Jedoch ist die Anzahl der Kinder für den Friedensdorf Charterflug im Winter erstaunlich. Trotz klirrender Kälte und extremen Witterungsbedingungen in Afghanistan haben zahlreiche Eltern aus entlegenen Gebieten des Hindukusch die tagelange und strapaziöse Reise mit ihren verletzten Kindern (!) in die afghanische Hauptstadt Kabul in der Hoffnung gewagt, dass das Flugzeug des Friedensdorfes ihre Töchter oder Söhne mitnimmt nach Europa, wo sie eine Chance erhalten, wieder gesund zu werden.

Da sich ein zusätzlicher Schwerpunkt der stationären Aufnahmen dieser Kinder im Raum Berlin, in den nordöstlichen und östlichen Bundesländern gebildet hat, wird das Charterflugzeug des Friedensdorfes erstmals eine Zwischenlandung auf dem Flughafen Berlin-Tegel (Ankunft am 20.02.2008, zw. 16.00-17.00 Uhr) machen, damit die Kinder schnell und unverzüglich in die Kliniken kommen. Alle anderen Kinder fliegen wie gewohnt weiter zum Flughafen Düsseldorf International (Ankunft zw. 18.00-19.00 Uhr), werden entweder direkt vom Vorfeld mit Krankenfahrzeugen in "ihre" Krankenhäuser gebracht oder kurzfristig zunächst im Friedensdorf aufgenommen. Das Friedensdorf dankt, auch im Namen der Kinder und ihrer Familien, vor allem den kooperierenden Kliniken von ganzem Herzen. Ohne ihre Bereitschaft, die Kinder kostenlos zu behandeln, wäre dieser Hilfsflug nicht organisierbar gewesen.

Originaltext: Friedensdorf International Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/68753 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_68753.rss2

Pressekontakt: Autor: Wolfgang Mertens, Tel. 02064-4974131, mail: offen@friedensdorf.de Informationen für Medienvertreter: Sollten Sie Interesse an einer Berichterstattung und Anwesenheit auf den Flughäfen Berlin-Tegel oder Düsseldorf haben, melden Sie sich bitte ab dem 18.02.2008 bei Friedensdorf-Mitarbeiterin Heike Bruckmann, Telefon (02064) 4974-133.

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