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Börsen-Zeitung: In Weihnachtsstimmung, Börsenkommentar "Marktplatz" von Dieter Kuckelkorn
(ots) - Ab Mitte Oktober bricht für die Analysten stets
eine arbeitsreiche und schwierige Zeit an. Es gilt, die
Marktprognosen für das kommende Jahr zu erstellen und sie dem eigenen
Vorstand, den Kunden und dann auch der Öffentlichkeit zu
präsentieren. Diesmal sollte es den Experten besonders schwer fallen,
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Weltgesundheitstag 2008: Der Klimawandel bedroht die Gesundheit von Millionen Menschen
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(04.04.2008) (ots) -
Der Klimawandel ist schon heute real, die direkten Folgen kennt
jeder: Stürme, Hitze, Dürre und Überflutungen. "Wir müssen damit
rechnen, dass die Gesundheit von Millionen Menschen vom Klimawandel
bedroht wird", sagt Bernd Pastors, Vorstand des Deutschen
Medikamenten-Hilfswerks action medeor. "Als erstes und am härtesten
wird die Erwärmung der Erde die Entwicklungsländer treffen. Ihre
Probleme werden noch größer. Hungersnöte und Krankheiten werden stark
zunehmen."
Die Weltgesundheitsorganisation hat den Klimawandel zum Thema des
Weltgesundheitstages am 7. April 2008 - es ist gleichzeitig der 60.
Jahrestag ihrer Gründung - gemacht: Globaler Klimawandel und
Gesundheit.
Mit einer weltweiten Verschiebung der Klimazonen gewinnen
Krankheitserreger und deren Überträger neue Lebensräume, so dass
Infektionskrankheiten zunehmen können. Der Klimawandel beschleunigt
die Ausbreitung von Krankheiten, die bereits als eingedämmt galten.
Nach Angaben der Vereinten Nationen kam in den 70er Jahren das
Dengue-Fieber in neun Ländern vor, heute in etwa 100. In Teilen
Südeuropas oder in Südafrika entlang der Küste des indischen Ozeans
ist schon jetzt Malaria neu aufgetreten oder zurückgekehrt. "Wenn
sich die Temperatur erhöht, vermehren sich Stechmücken schneller und
saugen häufiger Blut", erklärt Christoph Bonsmann, Apotheker bei
medeor. Bei Überschwemmungen und Dürren als Folge der globalen
Erwärmung entstehen beim Rückzug des Wassers Pfützen und aus Flüssen
werden stehende Gewässer, die sich als Brutplätze für Mücken eignen
und so zur Verbreitung der Malaria beitragen.
Wissenschaftler schätzen, dass sich bei einem Temperaturanstieg
von drei bis fünf Grad die Übertragungsgefahr von Malaria in
tropischen Regionen verdoppeln und in gemäßigten Gebieten sogar
verzehnfachen wird. Auch in Mitteleuropa rechnen sie mit Malaria.
Insgesamt würden dann fast zwei Drittel der Menschheit in
malariagefährdeten Gebieten leben.
Die Ärmsten wird der Klimawandel am härtesten treffen, die
Erwärmung der Erde wird wahrscheinlich dazu führen, dass noch mehr
Menschen an vermeidbaren Krankheiten sterben. "Obwohl bereits
Fortschritte im Kampf gegen Malaria erzielt werden, erreichen die
Präventionsmaßnahmen und die medizinische Versorgung bei weitem nicht
alle Menschen. Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an Malaria. Das
dürfen wir nicht zulassen", fordert Bernd Pastors. "Die Gefahren für
die Gesundheit durch die Klimaerwärmung sind Grund genug dafür, noch
stärker als bisher gegenzusteuern."
action medeor: Das Medikamenten-Hilfswerk mit Sitz in Tönisvorst
bei Krefeld trägt dafür Sorge, dass die lebenswichtigen Medikamente
die Betroffenen auch in entlegenen Regionen der Entwicklungsländer
tatsächlich erreichen und sie das bekommen, was konkret gebraucht
wird: neben Medikamenten auch medizinisch notwendige Ausrüstung wie
Verbandsstoffe oder diagnostische Geräte. Weil die Medikamente nur
zehn Prozent des Apothekenpreises kosten, reichen schon kleine
Spenden für wertvolle Hilfe.
Kasten: Was tut action medeor:
1. action medeor sichert den Zugang zu unentbehrlichen
Medikamenten.
2. action medeor leistet Not- und Katastrophenhilfe.
3. action medeor kämpft gegen HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose.
4. action medeor hilft einheimischen Partnern beim Aufbau von
Basisgesundheits- diensten.
5. action medeor bietet pharmazeutische Fachberatung.
6. action medeor leistet entwicklungspolitische Bildungs- und
Öffentlichkeitsarbeit.
Die Fotos können in Druckqualität heruntergeladen werden unter
www.medeor.org unter der Rubrik Presse.
Originaltext: action medeor
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/31394
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_31394.rss2
Pressekontakt:
action medeor, St. Töniser Str. 21, 47918 Tönisvorst,
Zweigstelle Gertrudenstr. 9, 50667 Köln
Pressesprecherin Susanne Haacker,
Tel.: 02156/9788-78,
mobil 0173/5152091,
www.medeor.org
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