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(06.05.2008) (ots) - Mit einer Soforthilfe in Höhe von 80 000 Euro
unterstützt das katholische Hilfswerk MISEREOR die Opfer des
Wirbelsturms in Myanmar. Bereits am Freitag hatte der Zyklon "Nargis"
in dem südostasiatischen Land eine Schneise der Zerstörung
hinterlassen. Nach inoffiziellen Angaben hat es mehr als 15 000
Todesopfer gegeben. Laut den Vereinten Nationen wurden mehrere
hunderttausend Menschen obdachlos.
"Wir sprechen uns derzeit mit den anderen europäischen Hilfswerken
ab, mit denen wir auch sonst eng zusammenarbeiten. Gleichzeitig haben
wir Kontakt mit Partnerorganisationen in Myanmar und Thailand
aufgenommen, die Erfahrung vor Ort und gute Beziehungen zur lokalen
Bevölkerung haben. Das sind vor allem die kirchlichen Entwicklungs-
und Sozialorganisationen", berichtet MISEREOR-Länderreferentin
Corinna Broeckmann. "Jeder Tag zählt, um die Menschen möglichst
schnell mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Kleidung und Zelten zu
versorgen. Genauso wichtig ist aber bereits jetzt, gemeinsam mit den
Partnern den langfristigen Wiederaufbau und Rehabilitierungsmaßnahmen
im Blick zu haben. Für MISEREOR als Entwicklungsorganisation fängt
die eigentliche, langfristige Arbeit erst nach der unmittelbaren
Katastrophenhilfe an."
Aufgabe der lokalen Organisationen sei es zunächst, die Güter aus
dem Norden des Landes in den Süden zu bringen. Auch thailändische
Organisationen seien zur Zeit dabei, ihre Hilfe zu koordinieren, so
Corinna Broeckmann. "Im Moment müssen die Güter aus dem Land und der
Region in die Katastrophengebiete gebracht werden. Das wird die
Preise in die Höhe treiben, da Myanmar sowieso zu den ärmsten Ländern
gehört."
MISEREOR arbeitet in Myanmar im Bereich der Verbesserung des
kirchlichen Schulsystems und fördert ländliche, integrierte
Entwicklungsprogramme.
MISEREOR ist Mitglied des Bündnisses "Entwicklung hilft".
Um die Soforthilfe und den langfristigen Wiederaufbau zu
finanzieren ist MISEREOR auf Spenden angewiesen:
Spendenkonto 10 10 10, Paxbank, BLZ 370 601 93,
Stichwort: Zyklon Myanmar
Originaltext: Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/39360
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Pressekontakt:
MISEREOR, Michael Mondry, Tel: 0241-442-528, mondry@misereor.de
Weitere Informationen und ein Interview mit Corinna Broeckmann im
Internet: www.misereor.de
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