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(08.05.2008) (ots) - Das Pharmaunternehmen Grünenthal plant, freiwillig
50 Millionen Euro in mehreren Schritten in die bestehende
Conterganstiftung einzuzahlen, um mit einem eigenen Beitrag die
Lebenssituation der Contergan-Betroffenen dauerhaft zu verbessern.
Der Bundesverband Contergangeschädigter e.V. sieht das Modell als
weiteren Schritt in die richtige Richtung an.
Sebastian Wirtz, geschäftsführender Gesellschafter der Grünenthal
GmbH, erläutert: "Ich freue mich sehr, dass das jahrzehntelange, für
beide Seiten belastende Schweigen ein Ende hat. Ich bin tief berührt,
weil ich in den Gesprächen stets das Gefühl hatte, mein Bedauern
werde akzeptiert und mein Anliegen zu helfen angenommen. Gemeinsam
haben wir im konstruktiven und vertrauensvollen Dialog eine Lösung
gefunden, die schnell und dauerhaft den Betroffenen zu Gute kommen
wird. Darüber hinaus werden wir uns dafür einsetzen, dass die
medizinische Versorgung der Betroffenen sichergestellt bleibt und
durch Zustiftungen die finanziellen Mittel für die Betroffenen erhöht
werden."
Grünenthal möchte durch seinen Beitrag den Kapitalstock der
Conterganstiftung verdoppeln. Mit diesen Geldern soll einmal pro Jahr
ein zusätzlicher, persönlicher Betrag für die Betroffenen ermöglicht
werden. Die Gespräche hierzu mit den Regierungsfraktionen und dem
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind auf
sehr gutem Wege. Die Regierungsfraktionen setzen sich dafür ein, dass
die Mittel den Betroffenen direkt zur Verfügung gestellt werden.
Originaltext: Grünenthal GmbH
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Kontakt:
Dr. Annette Fusenig
Tel.: +49 241 569-3345, Fax: +49 241 569-3539,
annette.fusenig@grunenthal.com
Grünenthal GmbH, 52099 Aachen, Deutschland, www.grunenthal.de
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