Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Gildemeister |
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| (16.05.2008) (ots) - Die Aktionäre waren zufrieden. Vorstand und
Aufsichtsrat auch. Gildemeister hat derzeit betriebswirtschaftlich
einen Superlauf. Ein Rekord jagt den nächsten. Da war es wohl klar,
dass sich auch die Kritik der Aktionäre angesichts der laufenden
staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen unter anderem gegen
Vorstandschef Rüdiger Kapitza in Grenzen halten würde.
Tatsächlich dominierte ausschließlich Lob das Geschehen. Lob für
einen Mann, der das Unternehmen, das noch in den 90-er Jahren in
einer schweren Krise steckte, zu einem erfolgreichen Global Player -
also einem führenden Weltunternehmen - geformt hat. Kapitza hat
bewiesen, dass er sein Handwerk beherrscht. Dafür erntete er
reihenweise Danksagungen. Zu Recht.
So lange aber die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft andauern, liegt
ein Schatten über Gildemeister. Es fehlt die behördliche Gewissheit,
ob an dem Anfangsverdacht gegen Kapitza wegen Steuerhinterziehung und
Untreue etwas dran ist. Kapitza beteuert seine Unschuld und erhält
Rückendeckung von renommierten Wirtschaftsprüfungsunternehmen, die
ihre Untersuchungen jetzt abschlossen. Dagegen lassen Ergebnisse
sowohl der Staatsanwaltschaft als auch der Bankenaufsichtsbehörde
Bafin weiter auf sich warten. Das ist fatal. Denn auf Dauer kratzt
der im Raum stehende Vorwurf am Image von Gildemeister. Die
Ermittlungen sollten daher zügig zum Abschluss kommen. Originaltext: Westfalen-Blatt Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2 Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Für die Nachricht "Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Gildemeister" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / 249264 |
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