Informationen rund um Deutschland
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CSU-Landesgruppe / Dr. Peter Ramsauer: Echte Entlastung für Verbraucher
(ots) - Zu den Vorschlägen der von
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos eingesetzten "Projektgruppe
Energiepolitisches Programm (PEPP)" erklärt der Vorsitzende der
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Peter Ramsauer:
Deutschland braucht verlässliche Rahmenbedingungen für seine
Energieversorgung weiter |

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Sprachentwicklung: Logopädisches Know-how als gesellschaftliche Ressource nutzen
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(21.05.2008) (ots) - "Logopädisches Wissen wird in Deutschland bisher
viel zu selten für die Präventionsarbeit im Bereich der
Sprachentwicklung genutzt", darauf wies die Präsidentin des Deutschen
Bundesverbandes für Logopädie (dbl) Dr. Monika Rausch heute vor der
Presse in Aachen hin. "Logopäden sind nicht nur Experten für Sprach-
und Sprechstörungen. Die Grundlage ihrer Expertise bildet vielmehr
die detaillierte Kenntnis normaler physiologischer Funktionen und
Entwicklungen. Dieses Fachwissen über die verschiedenen Phasen der
Sprachentwicklung stellt unsere Berufsgruppe in unterschiedlichen
Formen gerne zur Verfügung", so Rausch.
Insbesondere die Fähigkeit, bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt
sprachauffällige Kinder von denjenigen zu unterscheiden, die eine
medizinisch relevante Störung haben, zeichnet Logopäden aus. "Dass
Kinder häufig erst im Einschulungsalter und damit viel zu spät zu
einer notwendigen Sprachtherapie kommen hängt auch damit zusammmen,
dass das logopädische Wissen über die Unterscheidung zwischen
Förderbedarf und Therapiebedarf im frühen Kindesalter zu selten
abgerufen wird", erklärte Rausch.
Auch im Bereich der Sprachförderung, insbesondere von Kindern mit
Migrationshintergrund, verfügen Logopäden über Wissenressourcen, die
mit weit verbreiteten Vorurteilen aufräumen. "Eine stabile
Muttersprache ist das beste Fundament für weitere Sprachen", so die
dbl-Präsidentin. Der häufig gegebene Ratschlag an Eltern nicht
deutscher Muttersprache, mit ihren Kindern unbedingt deutsch zu
reden, obwohl sie die deutsche Sprache selbst nur bruchstückhaft
beherrschen, gehe in die völlig falsche Richtung, so Rausch.
Kontraproduktiv sei auch, den Eltern einzureden, dass die
Förderung der Sprachentwicklung ihrer Kinder eine schwierige
Angelegenheit sei. "Viele Eltern sind zutiefst verunsichert und haben
Angst, alles falsch zu machen. Dabei weiss die interaktionistische
Spracherwerbsforschung, dass Eltern in der Regel eine gute Intuition
für die sprachlichen Bedürfnisse ihrer Kinder haben. Diese gilt es zu
stärken", fordert die dbl-Präsidentin.
Monika Rausch wies darauf hin, dass der Deutsche Bundesverband für
Logopädie (dbl) als Berufs- und Fachverband von 10.000
niedergelassenen und angestellten Logopäden sich im Nationalen
Integrationsplan verpflichtet habe, an der Elternberatung zur
Sprachentwicklung mitzuwirken. "Dieses Versprechen haben wir durch
frei zugängliches, umfassendes Informationsmaterial, durch eine
dreisprachige, interaktive Wanderausstellung zur Sprachentwicklung
und Sprachförderung sowie durch die Entwicklung eines logopädisch
fundierten Sprachförderkonzeptes für den Alltag in Familien ud
Kindertagesstätten eingelöst und freuen uns, wenn die zuständigen
Stellen in den Ländern und Kommunen darauf zurückgreifen", so
dbl-Präsidentin Dr. Monika Rausch.
Originaltext: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/34356
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_34356.rss2
Pressekontakt:
V.i.S.d.P.:
Lucas Rosenthal, Deutscher Bundesverband für Logopädie (dbl),
Weitere Informationen:
dbl-Pressereferat, M. Feit, Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen
Tel.: 02234/37953-27, Fax: 02234/37953-13, E-Mail: feit@dbl-ev.de,
Internet: www.dbl-ev.de
Hinweis: Vom 21. bis 24. Mai 2008 erreichen Sie unsere Pressestelle
in Aachen unter der Telefonnummer 0171/1428030.
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