Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Lohn-Ungleichheit |
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| (09.06.2008) (ots) - Gleiche Arbeit, gleiches Geld - so einleuchtend
dieser Grundsatz klingt, so schwer ist er offenbar umzusetzen. Der
durchschnittliche Verdienst der berufstätigen Frauen liegt in
Deutschland 22 Prozent unter dem ihrer männlichen Kollegen. Obwohl
die Gleichbehandlung der Geschlechter in aller Munde ist, steht
Deutschland im EU-Ranking des Lohnvergleichs auf dem drittletzten
Platz - höchste Zeit, dass bei uns endlich Taten folgen.
In erster Linie ist es die Familie, die Frauen hindert, Karriere zu
machen. Eine Babypause wirft Mitarbeiterinnen aus dem Rennen. Und
danach? Schwer genug, überhaupt einen Teilzeitjob zu bekommen. Aber
Karriere machen meist Vollzeitkräfte.
Hier ist es an den Unternehmen, Flexibilität zu beweisen und für
familienfreundliche Strukturen zu sorgen. Und angesichts des
demografischen Wandels muss außerdem der Staat berufstätige Eltern
entlasten, indem er Rahmenbedingungen wie umfassende
Betreuungsangebote schafft.
Außerdem kommt es auf die Frauen selbst an. Statt sich in
Zurückhaltung zu üben, sollte jede für ihre Belange eintreten.
Gerechte Entlohnung gilt es einzufordern, wie auch auf die
persönliche Situation zugeschnittene Arbeitsbedingungen. Denn der
Beitrag, den berufstätige Mütter für die Gesellschaft, für das
Unternehmen und für ihre Familie leisten, ist zu wertvoll, um den Weg
des geringsten Widerstandes zu gehen. Originaltext: Westfalen-Blatt Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2 Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Für die Nachricht "Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Lohn-Ungleichheit" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / 254171 |
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