Informationen rund um Deutschland
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Die Internetagentur, der (sogar) Controller vertrauen
(ots) - Wer könnte besser beurteilen als ein
Controller, ob sich die Investition in eine Website lohnt? Das dachte
sich auch ncm.at und machte die Probe aufs Exempel: Die Website
http://www.controllingservice.at von Österreichs Controlling-Expertin
im Tourismus, Manuela Wiesinger-Grabmer.
Sie ist tough, sie ist weiter |

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"Mithilfe neuester Umwelttechnologien den Treibhausgasausstoß begrenzen"
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(17.06.2008) (ots) - Die Erderwärmung durch den Klimawandel ist
Realität. Schon heute wird weltweit mehr Energie für die Kühlung als
für die Wärmeerzeugung benötigt. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt
(DBU) hat diese Problematik deshalb zu einem Schwerpunkt entwickelt.
Die größte Umweltstiftung der Welt mit Sitz in Osnabrück unterstützte
bisher 50 Projekte zur Kühlung und Kälteerzeugung mit 8,5 Millionen
Euro. DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde: "Wir müssen den
Ausstoß von Treibhausgasen mithilfe neuester Umwelttechnologien
begrenzen." 2007 stiftete die DBU insgesamt 342 Projektpartner mit
52,5 Millionen Euro an, ihre innovativen, modellhaften und
umweltschonenden Ideen in die Tat umzusetzen. Diese Zahlen nannte
Brickwedde heute bei der Vorstellung des Jahresberichts 2007.
Zum Thema "Kälte aus Wärme" führte Brickwedde aus, dass der
Energiebedarf zur Kühlung in Gebäuden weltweit stetig steige.
Gegenwärtig gehe die Internationale Energie-Agentur davon aus, dass
der Energiebedarf für Gebäudekühlung etwa doppelt so schnell wachse
wie der Gesamtenergiebedarf von Gebäuden. Bisher erfolge die
Kälteerzeugung überwiegend durch elektrisch betriebene
Kältemaschinen. Das führe regelmäßig zu hohen Lastspitzen an heißen
Sommertagen und habe zeitweilig sogar zu einem Totalausfall der
Stromnetze geführt wie in Italien im Sommer 2003. Durch solare
Kühlung könne diese Situation entschärft werden, jedes Kilowatt solar
erzeugte Kälte spare im übrigen 0,3 bis 0,5 Kilowatt Strom. Gegenüber
der solaren Wärmeerzeugung liege der zentrale Vorteil darin, dass
sich das sommerliche Strahlungsangebot der Sonne und der dadurch
parallel erzeugte Kältebedarf zeitlich gut deckten.
Den Beweis dafür, dass man nicht Strom braucht, um Kälte zu
erzeugen, sondern das auch mit Wärme gut geht, erbrachten
beispielsweise die Firma Phönix SonnenWärme AG aus Berlin und das
Institut für Luft- und Kältetechnik in Dresden. Sie haben in über
zwei Jahre von der DBU geförderten Projekten die Leistungsfähigkeit
spezieller Absorptionskältemaschine in Feldtests nachgewiesen. Die
2007 abgeschlossenen Projekte hätten im Praxisbetrieb ihre
Langzeittauglichkeit bewiesen, erläuterte DBU-Energie-Experte Dr.
Roland Digel jetzt. Es sei gelungen, 15 bis 20 Prozent der Sonnen- in
Kälteenergie umzuwandeln. Digel: "Ein erfreuliches Ergebnis, das uns
für die Zukunft hoffen lässt." Absorptionskältemaschinen sind in sehr
kleiner Leistung als sogenannte Absorberkühlschränke im Camping- oder
Hotelbereich bekannt. Sie nutzen einen thermischen anstelle eines
mechanischen Kompressors. Im Kühlkreislauf verdampft ein Kältemittel
bei niedriger Temperatur, nimmt dabei Wärme auf, wird verdichtet und
kondensiert bei hoher Temperatur unter Wärmeabgabe wie es von der
Kühlschlange an der Kühlschrank-Rückseite bekannt ist. In
Absorptionskältemaschinen kommen ausschließlich klimaunschädliche
Kältemittel zum Einsatz.
Ebenfalls erfolgreich abgeschlossen worden sei im Vorjahr ein
weiteres Projekt zu diesem Themenkomplex der Firma PSE in Freiburg.
Sie habe einen neuartigen Solar-Kollektor nach dem Fresnel-Prinzip
entwickelt, der Temperaturen von deutlich über 100 Grad bei hohem
Wirkungsgrad erreiche und damit für den Betrieb von
Absorptionskältemaschinen besonders geeignet sei. Er biete
mittelfristig die Chance, Systeme zur solarthermischen Kühlung zu den
bisher üblichen elektrisch betriebenen Kompressionskältemaschinen
wirtschaftlich konkurrenzfähig zu machen. Im Ergebnis sei ein
Prototyp entwickelt, in Freiburg während einer Kühlperiode im
Praxisbetrieb getestet und vermessen und so die Machbarkeit der
Technologie nachgewiesen worden. Digel: "Die Betriebserfahrungen
waren durchweg positiv. Drei Anlagen konnten in der Folge in Italien,
Tunesien und Spanien realisiert werden."
Im Jahr 2007 gingen bei der DBU 1.115 Anträge ein. Bewilligt
wurden 342 Vorhaben mit rd. 52,5 Millionen Euro (2006: 339 Projekte,
47,8 Millionen Euro). Insgesamt hat die DBU bisher rund 7.000
Projekte mit einer Fördersumme von über 1,2 Milliarden Euro
bewilligt. Von der Finanzkrise zeigt sich die DBU bei ihren
Kapitalanlagen unbeeindruckt, wie DBU-Verwaltungschef Michael
Dittrich betonte. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes für
Kapitalanleger habe sie ihre Erträge aus Vermögensbewirtschaftung mit
121,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (109,3 Millionen Euro)
erneut deutlich steigern können und das beste Anlageergebnis der
letzen sieben Jahre erzielt. Dittrich: "Wir haben nicht in Produkte
investiert, die wir in der ganzen Komplexität nicht mehr durchschauen
können und haben daher auch keinen Abschreibungsbedarf in diesen
Segmenten."
Dagegen habe die Stiftung die guten Aktienkurse im vergangenen
Jahr zu Vermögensumschichtungen genutzt und Gewinne erzielt. Die
Rücklage konnte um 61,5 Millionen Euro aufgestockt werden (2006: 52,5
Millionen Euro). Die Stiftung verfügt jetzt über ein Kapital von 1,79
Milliarden Euro, den höchsten Stand seit Stiftungsgründung. Für das
laufende Jahr ist Dittrich allerdings vorsichtig: "Die Finanzkrise
hat Auswirkungen auf die Kapitalmärkte und die Konjunktur; die
Aktienmärkte entwickeln sich in 2008 bisher schwach und die Zinsen
sind weiter auf einem im langjährigen Vergleich niedrigen Niveau.
Gleichzeitig macht uns die hohe Inflation Sorgen. Denn dadurch ist
auch künftig eine hohe Rücklagenbildung notwendig, um die Substanz
der Stiftung zu erhalten." Daher hat die DBU Vorsorge getroffen und
20 Millionen Euro Fördermittel auf das laufende Jahr vorgetragen.
"Wir wollen nicht nur in diesem Jahr sondern auch in 2009 mehr als 50
Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung stellen, und zwar auch
dann, wenn die Erträge wieder sinken", sagte Dittrich.
Die DBU ist eine der größten Stiftungen Deutschlands, in Sachen
Umwelt die größte der Welt. Im Mittelpunkt ihrer Förderung stehen
kleine und mittlere Unternehmen. Die Stiftung vergibt jährlich den
mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis, der zugleich der
höchstdotierte Umweltpreis Europas ist. Der Jahresbericht 2007 kann
kostenlos in gedruckter Form oder als CD-Rom bei der DBU bestellt
werden: An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Telefon 0541/9633-0, Fax
0541/9633-190, E-Mail info@dbu.de.
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zur kostenfreien Veröffentlichung unter www.dbu.de
Originaltext: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6908
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6908.rss2
Pressekontakt:
Ansprechpartner:
Franz-Georg Elpers
- Pressesprecher -
Taalke Nieberding
Isabel Krüger
Anneliese Grabara
Kontakt DBU:
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: 0541|9633521
Telefax: 0541|9633198
presse@dbu.de
www.dbu.de
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