Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Palästina-Konferenz |
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| (24.06.2008) (ots) - Um einen umfassenden Frieden im Nahen Osten zu
schaffen, müssen zunächst einmal die Fundamente für einen künftigen
funktionierenden Staat Palästina gelegt werden. Dazu gehören die
Justiz und die Polizei. Deshalb ist es richtig, dass die deutsche und
die europäische Politik nun mehr Verantwortung in Palästina
übernehmen und ganz gezielte Aufbauarbeit in diesen Bereichen leisten
wollen. Etwa 155 Millionen Euro stehen nun bereit, um den
Palästinensern beim Aufbau eines funktionierenden Rechtssystems zu
helfen.
Damit werden, so die Hoffnung, auf einem Feld der Nahost-Problematik
Fortschritte erzielt. Insgesamt setzen die Europäer weiter auf den
Palästinenser-Präsidenten Mahmud Abbas, der unerschütterlich auf
einen Frieden mit Israel hinarbeitet.
Wie unendlich weit die Region jedoch von einem Frieden entfernt ist,
zeigt nicht nur die Tatsache, dass gestern erstmals seit Beginn der
Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas aus dem Gazastreifen wieder
Raketen auf Israel geschossen wurden. Solange die Hamas sich einer
Anerkennung Israels verweigert, wird es keine Ruhe im Nahen Osten
geben. Auch Friedensverhandlungen mit Abbas sind dann nur ein
untauglicher Versuch. Originaltext: Westfalen-Blatt Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2 Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Für die Nachricht "Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Palästina-Konferenz" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / www.westfalen-blatt.de/ 257233 |
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