Beitragsrückstände bei Rückkehrern alarmieren Krankenkassen / Rückkehrmöglichkeiten nicht zu Lasten der Solidargemeinschaft ausnutzen / Sozialämter sollten rückständige Beitr&aum |
||||||
| (25.06.2008) (ots) - Die gesetzlichen Krankenkassen verzeichnen
zunehmende finanzielle Belastungen aufgrund säumiger Beitragszahler
unter den Rückkehrern und den freiwillig Versicherten. Allein in der
Zeit vom 1.4.2007 bis zum 30.4.2008 sind nach den Feststellungen der
Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen Beitragsausfälle bei
den Rückkehrern in Höhe von rund 97 Millionen Euro zu verzeichnen,
die zu Lasten der Solidargemeinschaft aller Versicherten gehen. Dem
zugrunde liegen 52.000 Rückstandsfälle. Hinzu kommen dramatisch
steigende Beitragsrückstände bei freiwillig Versicherten von bereits
mehr als 180 Millionen Euro. Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen fordern daher die Bundesregierung dringend dazu auf, kurzfristig Regelungen zu treffen, die die Sozialämter zur Kostenübernahme von Beitragsrückständen verpflichten. Die Einbeziehung der Nichtversicherten in die Krankenversicherung sei eine sozialpolitisch unterstützenswerte Absicht, dürfe aber in der Praxis nicht dazu führen, dass die ehrlichen Beitragszahler und die Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten anstelle der Steuerzahler diese hohen Belastungen schultern müssten. Die Kassen beobachten, dass viele Rückkehrer sich erst dann bei ihrer Krankenkasse anmelden, wenn sie erkranken. Die Krankenkassen verlangen dann zwar rückwirkend Beiträge von den Versicherten. Doch weder die Erhöhung der Säumniszuschläge auf 5 Prozent für die Rückkehrer, noch die Beschränkung der Leistungen auf die Notfallbehandlung haben bewirkt, dass Zahlungsrückstände ausgeglichen werden. Hintergrund: Zum 1. April 2007 wurde die Versicherungspflicht für Menschen ohne anderweitige Absicherung im Krankheitsfall eingeführt. Damit sollte auch den seinerzeit nicht versicherten Menschen die Möglichkeit eröffnet werden, in eine gesetzliche oder private Krankenkasse einzutreten bzw. zu ihr zurückzukehren. Bis zum Mai 2008 haben bei den gesetzlichen Krankenkassen etwa 85.000 Menschen von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Für freiwillig Versicherte wurde zudem die Möglichkeit eines Versicherungsausschlusses abgeschafft, wenn diese ihre Beiträge über mehrere Monate hinweg nicht zahlen. Dies hat auch bei den freiwillig Versicherten die Zahlungsmoral sinken lassen. Da sie seit dem 1. April 2007 keinen Ausschluss aus der Krankenkasse mehr befürchten müssen, sind die Beitragsrückstände für diese Personengruppe dramatisch angestiegen. Hinzu kommt, dass auch die Sozialämter nicht bereit sind, die rückständigen Beiträge für die bedürftigen Versicherten zu übernehmen, weil diese Verpflichtung nicht ins Wettbewerbs-Stärkungsgesetz aufgenommen wurde. Deshalb haben die Krankenkassen nur die Möglichkeit, Beitragsrückstände in Form eines Mahnverfahrens bis hin zur Einleitung einer Privatinsolvenz "einzutreiben". Dieses Verfahren ist aufwändig und kostenintensiv. Originaltext: Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/63905 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_63905.rss2 Federführend für die Veröffentlichung: Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V. AEV - Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V. Frankfurter Str. 84, 53721 Siegburg Ansprechpartnerin: Michaela Gottfried, Tel.: 0 22 41 / 1 08 - 2 93 Tel. Presse Berlin: 0 30 / 25 93 09 30 e-Mail: presse@vdak-aev.de 257401 |
||||||
| Plus-Size-Model Crystal Renn ist Spa Personality 2010 des People-Magazins GALA Crystal Renn nahm den Preis in Baden-Baden persönlich entgegen ... weiter | ||||||
| "Wein-Oscar" für den Schauspieler Jan Josef Liefers DER FEINSCHMECKER vergibt die WINE AWARDS 2010 ... weiter | ||||||
| Van Grunsven siegt weiter - Isabell Werth hochzufrieden mit ihrem "Ernie" ... weiter | ||||||
| SIGNAL IDUNA Preis für Marcus Ehning - Grand Prix Erfolg für Anky van Grunsven ... weiter | ||||||
| Der Tagesspiegel: CSU-Landesgruppen-Chef Friedrich: Planmäßig wird in dieser Legislaturperiode kein Atomkraftwerk abgeschaltet ... weiter | ||||||
| ots.Audio: Veronica Ferres tauft kleines Elefantenmädchen im Serengeti-Park ... weiter | ||||||
Seite 1 von 29267
| ||||||
Kitkat: Süßes mit bitterem Beigeschmack / Greenpeace enthüllt, wie Nestlé zum Aussterben der Orang-Utans beiträgt (ots) - Die Produktion von Schokoriegeln wie Kitkat von
Nestlé trägt zur Zerstörung des indonesischen Urwalds bei und
vernichtet damit die Lebensgrundlage der vom Aussterben bedrohten
Orang-Utans. Das ist das Ergebnis eines heute veröffentlichten
Greenpeace-Berichtes. Nestlé-Mitarbeiterinnen und ... weiter
10.000 Freie Jobs|
|